Dumanjug verbietet Handys an Schulen zur Foerderung des Lernens
In der Gemeinde Dumanjug auf Cebu sind Schülerinnen und Schüler ab sofort von der Nutzung von Handys in Schulen ausgeschlossen. Bürgermeister Efren Guntrano Gica ordnete ein vollständiges Verbot an, um das Lernen und die Interaktion im Klassenzimmer zu verbessern. Die Anordnung trat am Montag, den 29. Juni 2026, in Kraft.
Die Maßnahme stellt eine erhebliche Verschärfung der Bemühungen der Gemeinde dar, die Nutzung von Mobiltelefonen in Klassenzimmern zu begrenzen und die Schülerinnen und Schüler zu ermutigen, innerhalb der Schule bedeutungsvollere Beziehungen aufzubauen. Die Umsetzung wurde durch den tragischen Schusswaffenvorfall in Tacloban City ausgelöst, bei dem drei Schülerinnen und Schüler getötet und mehrere weitere verletzt wurden. Die Tat wurde von zwei Minderjährigen im Alter von 14 und 15 Jahren verübt.
Nach der neuen Richtlinie werden Schülerinnen und Schüler, die Handys auf den Campus mitbringen, ihre Geräte abgenommen bekommen und sie erst am Ende des Schuljahres zurückerhalten können. Bürgermeister Gica betonte, dass die Schülerinnen und Schüler lesen, lernen und mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern interagieren sollen. Eltern, die sich nicht an die Richtlinie halten wollen, können ihre Kinder auf Schulen außerhalb Dumanjugs verlegen.
Die Richtlinie löste im Internet eine breite Diskussion aus und stieß auf gemischte Reaktionen in der Öffentlichkeit. Viele Nutzerinnen und Nutzer begrüßten das Maßnahme, da es helfen könnte, Ablenkungen im Klassenzimmer zu minimieren und die Konzentration und Disziplin der Schülerinnen und Schüler zu verbessern. Andere äußerten Bedenken hinsichtlich der Kommunikation zwischen Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern in Notfällen.
Einige Nutzerinnen und Nutzer schlugen vor, nur einfache Tastenhandys in Schulen zu erlauben, während andere vorschlugen, dass Lehrerinnen und Lehrer die Handys der Schülerinnen und Schüler vor dem Unterricht einsammeln und am Ende des Schultages zurückgeben sollten. Bürgermeister Gica betonte, dass die strikte Umsetzung der Richtlinie darauf abzielt, positive Werte und Disziplin unter den Schülerinnen und Schülern wiederherzustellen. Er betonte, dass es nicht darum gehe, Geräte vollständig zu verbieten.
Neben der Stärkung der Sicherheit und der Durchsetzung lokaler Verordnungen führt die Gemeinde mehrere Bildungsprogramme ein. Dazu gehören Samstag-Nachhilfestunden in Mathematik, Englisch und Naturwissenschaften für die Klassenstufen 1 bis 12 ab Juli. Zudem wird die Wertebildung und das Bibellesen in den Schulen eingeführt. Elternseminare werden durchgeführt, um Eltern zu ermutigen, eine aktivere Rolle in der Bildung ihrer Kinder zu übernehmen und regelmäßige Schulungen für Lehrerinnen und Lehrer an öffentlichen Schulen anzubieten.
Die Gemeinde plant auch, Schulbusse anzuschaffen, um den Zugang der Schülerinnen und Schüler zu den Schulen zu verbessern. Bürgermeister Gica erklärte, dass die Jugend von Dumanjug überall als gehorsam, ehrlich, hilfsbereit und gottesfürchtige Personen mit ausgezeichnetem Charakter bekannt sein sollen. Er rief dazu auf, dies gemeinsam zu erreichen.