DSWD: 15-jähriger Verdächtiger des Schusswaffenangriffs an der San Jose National High School in Tacloban war sich der Tat bewusst
Das Department of Social Welfare and Development (DSWD) hat mitgeteilt, dass der 15-jährige Verdächtige des Schusswaffenangriffs an der San Jose National High School in Tacloban City sich der Tat bewusst war. Dies ergab eine Bewertung durch Sozialarbeiter des DSWD.
DSWD Secretary Rex Gatchalian berichtete am 29. Juni 2026 in Zamboanga City, dass die Sozialarbeiter des DSWD festgestellt hätten, dass der 15-jährige Verdächtige die Konsequenzen seines Handelns verstand. Gatchalian betonte, dass der Verdächtige wusste, was er tat.
Das DSWD wird die gesammelten Beweise an die Gerichte weiterleiten, um die rechtlichen Schritte zu bestimmen. Zusätzlich wartet die Behörde auf die Ergebnisse der psychologischen Bewertungen der beiden Verdächtigen, die 15 und 14 Jahre alt sind. Diese Ergebnisse sollen helfen, die geeigneten Interventionen und Unterstützung für die Minderjährigen zu bestimmen.
Gatchalian erklärte, dass die Ergebnisse der psychologischen Bewertungen am selben Tag vorliegen sollten. Diese sollen helfen, die Hintergründe des Vorfalls zu analysieren und zu verstehen, warum die Tat begangen wurde. Zudem sollen sie bei der Planung der notwendigen Interventionen für die Verdächtigen helfen.
Der Schusswaffenangriff am 22. Juni 2026 an der San Jose National High School forderte drei Verletzte und verletzte weitere 20 Personen. Laut dem Juvenile Justice and Welfare Act of 2006 (Republic Act 9344) sind Kinder unter 15 Jahren von der strafrechtlichen Verantwortung ausgenommen. Allerdings gibt es Ausnahmen für Kinder zwischen 15 und 18 Jahren, wenn sie die Konsequenzen ihrer Taten verstehen.
Die Polizei hat die Herkunft der verwendeten Waffen ermittelt. Der 14-jährige Verdächtige nutzte die Dienstwaffe eines aktiven Polizisten, der im Police Regional Office Eastern Visayas stationiert ist. Die Pistole des 15-jährigen Verdächtigen gehörte seinem Großvater, einem ehemaligen Sicherheitswächter.
Die Ermittlungen ergaben, dass der ältere Verdächtige allein schoss, während der jüngere Verdächtige mindestens 40 Mal abdrückte und das Magazin wechselte, um nachzuladen.