Sicherheit

Drohungen mit Gewalt an Schulen in Eastern Visayas

Nach dem tödlichen Schusswaffenangriff an der San Jose National High School in Tacloban City sind mindestens drei weitere Schulen in Eastern Visayas Ziel von Drohungen mit Gewalt an Schulen aus fiktiven Social-Media-Accounts geworden.

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Symbolbild: Envato

Am Samstag meldete die Verwaltung der Palo National High School zwei Berichte über angebliche Drohungen. Diese wurden sofort den Behörden zur Untersuchung und zur Rückverfolgung der beteiligten Facebook- und Messenger-Konten gemeldet.

Die Schulleitung betonte, dass die Nachrichten keine unmittelbare Bedrohung darstellten. Die Schule bleibe jedoch wachsam. Die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler, des Lehrpersonals und des weiteren Personals habe höchste Priorität.

Die Palo National High School hat mehr als 2.000 Schülerinnen und Schüler in ihren Junior- und Senior-High-School-Programmen.

In Northern Samar erhielt die Allen National High School eine ähnliche Drohung, die angeblich die Schülerinnen und Schüler der achten Klasse betraf.

Allen Vizebürgermeister Christian Lao teilte mit, dass die Drohung bereits den Behörden gemeldet worden sei. Diese untersuchen nun die Herkunft des Posts.

Lao betonte, dass Drohungen gegen die Sicherheit der Kinder, ob als Scherz oder ernst gemeint, in der Gemeinde Allen niemals geduldet würden.

Er bat die örtliche Polizei, die Sichtbarkeit und Sicherheitsstreifen um den Campus der Allen National High School und in der Nähe gelegene Schulen zu erhöhen, um die Ruhe der Gemeinde zu gewährleisten.

Lao appellierte an die Eltern, die Online-Aktivitäten ihrer Kinder genau zu überwachen und die Folgen von Cybermobbing, der Verbreitung falscher Informationen und von Drohungen im Internet zu besprechen.

Er rief die Öffentlichkeit dazu auf, ruhig und wachsam zu bleiben und das Posting nicht weiterzuverbreiten, um keine weitere Panik zu verursachen. Stattdessen ermutigte er alle, die relevante Informationen haben, diese direkt den Behörden zu melden.

In Calbayog City kam es zu einer separaten Panik an der Christ the King College. Ein Social-Media-Post behauptete, dass ein Schüler der Schule eine Schusswaffe bei sich trage und Teil eines Gruppenchats sei, der angeblich einen der Schützen des Vorfalls an der San Jose National High School einschloss.

In einer Erklärung vom 25. Juni teilte die Schulleitung mit, dass der betroffene Schüler vorläufig vom Betreten des Campus ausgeschlossen worden sei, während eine gründliche Untersuchung durchgeführt wird.

Diese Entscheidung folgte einem Treffen zwischen der Schulleiterin und anderen betroffenen Beamten, um den Vorfall zu besprechen und geeignete Maßnahmen zur Sicherstellung der fortgesetzten Sicherheit und des Schutzes der Schulgemeinschaft zu bestimmen.

Die Schulleitung versicherte den Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften, Mitarbeitern und Stakeholdern, dass die Schule sicher bleibe. Alle Schulmitarbeiter seien in erhöhter Alarmbereitschaft und arbeiteten eng zusammen, um eine sichere Lernumgebung für alle zu gewährleisten.

Quellen