Drei Verdächtige nach tödlichem Schusswaffenvorfall an US-Marinebiologen in Sibulan festgenommen
Die Polizei auf den Philippinen hat drei der vier Verdächtigen im Zusammenhang mit dem tödlichen Schusswaffenvorfall an dem US-amerikanischen Marinebiologen Dr. Kent Edward Carpenter festgenommen. Der Vorfall ereignete sich am 12. Juli in Barangay Ajong, Sibulan, Negros Oriental.
P/Capt. Stephen Jaynard Polinar, Sprecher der Negros Oriental Police Provincial Office, bestätigte am 16. Juli die Festnahme des mutmaßlichen Schützen. Der 26-jährige Mann wurde unter dem Alias „M.O.“ bekannt. Er wurde am 15. Juli gegen 21:56 Uhr festgenommen.
Der zweite Verdächtige, ein 40-jähriger Mann mit dem Alias „JF“, wurde kurz darauf gegen 22:35 Uhr festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, die philippinische Partnerin des Opfers vergewaltigt zu haben. Der dritte Verdächtige, ein 21-jähriger Mann mit dem Alias „CD“, der als Wache fungiert haben soll, stellte sich am 16. Juli um 4:06 Uhr der Sibulan Police. Der vierte Verdächtige ist weiterhin auf freiem Fuß.
Polinar erklärte bei einer Pressekonferenz, dass die Verdächtigen von der Lebensgefährtin des Opfers identifiziert wurden. Die Polizei ist noch dabei, die Aussagen zu sammeln. Es sei noch zu früh, um festzustellen, ob es einen Drahtzieher hinter dem Vorfall gibt.
Der Direktor des Police Regional Office-Negros Island Region, Brig. Gen. Romano Cardiño, betonte, dass die Ermittlungen weiterlaufen. Die Polizei will den flüchtigen Verdächtigen festnehmen. Cardiño versicherte der Familie des Opfers, der ausländischen Gemeinschaft und der Öffentlichkeit, dass die Polizei alle Beteiligten zur Rechenschaft ziehen werde.