DOST-PHILVOLCS: Küstenerhebungen sind für Bebauung und Entwicklung ungeeignet
Die lokalen Regierungseinheiten und Gemeinden in der Nähe von Küstenerhebungen werden dringend davon abgeraten, auf diesen neu erhöhten Gebieten irgendwelche Strukturen zu errichten. Während des Resilience Information Caravans, organisiert vom Office of Civil Defense XI, sagte Edward Louise Orquillas, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des DOST-PHIVOLCS, dass Küstenerhebungen, die nach Erdbeben entstehen, hauptsächlich aus Korallen bestehen, was den Boden instabil und unsicher für Bebauung macht.
Orquillas betonte, dass diese Gebiete sehr anfällig für Schäden sind, insbesondere während zukünftiger Ereignisse wie Sturmfluten. Er fügte hinzu, dass aufgrund der Weichheit der Korallen jegliche Konstruktion leicht zusammenbrechen könnte. Wenn ein weiteres Erdbeben eintritt, könnten diese Gebiete erneut ansteigen oder absinken.
Orquillas empfahl den lokalen Regierungseinheiten, diese Gebiete als geschützte Zonen zu bezeichnen. Er sagte, dass Küstenerhebungen zwar für Forschungszwecke geeignet sein könnten, aber definitiv nicht für Landnutzung oder den Bau von Strukturen.
Küstenerhebungen in Mindanao werden von Experten als vertikale Aufwärtsbewegung der Erdkruste entlang einer Küste definiert. Dieser geologische Prozess hebt das Land permanent an, schiebt die Küstenlinie nach außen und legt zuvor untergetauchte Meeresböden frei. Nach dem starken Erdbeben mit der Magnitude 7,8, das am 8. Juni vor Mindanao stattfand, berichteten Anwohner von aufsteigenden Küstenabschnitten in Sarangani und Davao Occidental, wobei Korallen und zuvor untergetauchte Gebiete freilag.
In den Städten Sarangani und Jose Abad Santos hob die Küstenerhebung den Meeresboden um bis zu 2,5 Meter an und erweiterte die Küstenlinie um bis zu 220 Meter. Die Behörden erinnern die Gemeinden daran, Vorsicht walten zu lassen, Sicherheit zu priorisieren und Küstenerhebungen als sensible ökologische und Forschungsgebiete zu behandeln, anstatt sie als Entwicklungsstandorte zu nutzen.