DOST-Forscher entdecken Schlüsselfaktoren bei der Verwendung von lokaler Bambus als Biomasse-Brennstoff
Forscher des Forest Products Research and Development Institute (DOST-FPRDI) untersuchten, wie roher und karbonisierter philippinischer Riesenbambus (Dendrocalamus asper) auf Hitze und Verbrennung reagiert. Die Studie 'Comparative Iso-Conversional Kinetics of Raw and Carbonized Dendrocalamus asper (Schult. & Schult.f.) Backer under Inert and Oxidative Atmospheres' wurde in Advances in Bamboo Science veröffentlicht, einer internationalen Zeitschrift von Elsevier, die als Quartile 1 (Q1)-Zeitschrift im SCImago Journal Rank (SJR) eingestuft ist.
DOST-Sekretär Renato U. Solidum Jr. betonte, dass 'Investitionen in Technologie mit einer starken Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse einhergehen müssen.' Er fügte hinzu, dass 'Studien wie diese zukünftige Innovationen informieren und die Kapazität des Landes zur Entwicklung erneuerbarer Energielösungen angesichts steigender Energie Nachfrage und wachsender Klimaherausforderungen stärken helfen.'
Die Forscher fanden heraus, dass roher Bambus leichter zerfällt und verbrennt, während karbonisierter Bambus widerstandsfähiger gegen Hitze ist, höhere Temperaturen zur Entzündung benötigt und einen kontrollierteren Verbrennungsprozess zeigt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass roher Bambus besser für Prozesse geeignet ist, die eine schnelle Energie Freisetzung erfordern, wie beispielsweise die schnelle Pyrolyse, während karbonisierter Bambus besser für Anwendungen geeignet ist, die auf stabilen Festbrennstoffen beruhen, einschließlich holzkohlebasierter Energiesysteme.
Die Studie wurde von Institutsforschern durchgeführt, darunter Engr. Celine Rose S. Jimenez-Hopia, Engr. Karlo A. Hopia, Ms. Kate D. Navor, Engr. Amando Allan D.M. Bondad und Dr. Anniver Ryan P. Lapuz. Die Veröffentlichung in einer Q1-klassifizierten Zeitschrift unterstreicht die Sorgfalt und Qualität der Forschung.
DOST-FPRDI-Direktor Dr. Rico J. Cabangon betonte das Engagement der Agentur, ihre Forschungs- und Entwicklungsstudien zu Holz- und Nicht-Holzerzeugnissen einem breiteren Publikum zugänglicher zu machen. 'Die Veröffentlichung unserer Forschung in seriösen lokalen und internationalen Zeitschriften ermöglicht es uns, unser Wissen und unsere Entdeckungen mit der breiteren wissenschaftlichen Gemeinschaft zu teilen,' sagte er.