Politik

DOJ untersucht Drohungen gegen Vizepräsidentin Duterte

Das DOJ untersucht weiterhin Drohungen und Aufrufe zur Sedition gegen Vizepräsidentin Sara Duterte. Einige Gruppen kritisieren die langsame Bearbeitung des Falls.

Scenic view of an old Spanish Church Ruins, Camiguin, Philippines
Symbolbild: Envato

Der frühere Abgeordnete Niel Tupas Jr. aus Iloilo verteidigte die Vorgehensweise des DOJ. Er betonte, dass Voruntersuchungen keinen festen Zeitplan haben. Besonders bei einem Fall, der die Vizepräsidentin betrifft, seien die Staatsanwälte besonders vorsichtig.

Tupas, der früher als Hauptankläger im Amtsenthebungsverfahren gegen den verstorbenen Obersten Richter Renato Corona tätig war, erklärte, dass die Untersuchung sorgfältig durchgeführt werde. Er nannte die Vizepräsidentin keine gewöhnliche Beschuldigte.

Die Beschwerden gegen Duterte gehen auf Aussagen zurück, in denen sie angeblich Anweisungen gegeben hatte, Präsident Ferdinand Marcos Jr., die First Lady Liza Araneta-Marcos und den ehemaligen Parlamentspräsidenten Martin Romualdez zu töten. Das Nationale Ermittlungsbüro hatte daraufhin Anzeigen wegen schwerer Drohungen und Aufrufs zur Sedition eingereicht.

Justizminister Fredderick Vida bestätigte, dass die Beschwerden noch geprüft werden. Eine endgültige Entscheidung der Staatsanwälte stehe noch aus. Die Ermittlungen laufen parallel zu einem laufenden Amtsenthebungsverfahren gegen Duterte im Repräsentantenhaus.

Quellen