Gesellschaft

DOJ und DSWD stärken kindzentriertes Justizsystem für Opfer von Menschenhandel

Das Justizministerium (DOJ) und das Sozialministerium (DSWD) stärken in Nord-Mindanao ein kindzentriertes Justizsystem für Opfer von Menschenhandel und Online-Missbrauch. Dabei reduzieren sie die Anzahl der Interviews mit kindlichen Opfern, um eine weitere Traumatisierung zu verhindern.

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Symbolbild: Envato

Das DOJ hat bereits über 100 Verurteilungen wegen Menschenhandels und weitere 100 Verurteilungen aufgrund des Gesetzes gegen Online-Missbrauch und Ausbeutung von Kindern (OSAEC) in Nord-Mindanao erreicht. Das Justizministerium setzt auf ein sogenanntes Video In-Depth (VID)-Interview, bei dem kindliche Opfer nur einmal umfassend befragt werden.

Dieser Ansatz reduziere die emotionale Belastung für kindliche Opfer und bewahre gleichzeitig Beweise für Gerichtsverfahren auf. Das DOJ stellt auch sicher, dass Opfer und Zeugen bei der Verfolgung von Fällen ohne Angst vor Einschüchterung oder finanzieller Druck durch Menschenhändler unterstützt werden.

Das DSWD bietet durch sein Programm zur Wiederherstellung und Reintegration von Opfern von Menschenhandel psychologische Erste Hilfe, Beratung, vorübergehende Unterkunft, Bildungsassistenz, Hilfe zur Existenzsicherung, Familienbewertung und Reintegrationsdienste an, um Opfern bei der Wiederherstellung und dem Wiederaufbau ihres Lebens zu helfen.

Beide Behörden koordinieren auch während Rettungsaktionen, um sicherzustellen, dass kindliche Opfer sofortigen Schutz, Beratung und angemessene Versorgung erhalten. Sie fordern Regierungseinheiten, lokale Behörden und die Öffentlichkeit auf, verdächtige Fälle von Menschenhandel, Online-Missbrauch und Kinderausbeutung zu melden.

Quellen