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DOJ hebt Cyber-Libel-Vorwurf gegen Ex-Councilor Mabatid auf

Das Justizministerium der Philippinen hat die Cyber-Libel-Anklage gegen die ehemalige Cebu City Councilor Prisca Niña O. Mabatid fallengelassen. Das DOJ entschied am 6. Juli 2026, dass die Beschwerde von Lovie F. Uy nicht genügend Beweise für eine Verurteilung enthält. Die Entscheidung wurde von Senior Undersecretary Raul T. Vasquez unterzeichnet.

Philippine traditional village
Symbolbild: Envato

Die Beschwerde von Lovie F. Uy, einer ehemaligen Wahlkampfmanagerin und Freundin von Mabatid, wurde wegen mangelnder Beweise abgewiesen. Das DOJ stellte fest, dass zwei wesentliche Elemente des Verbrechens fehlten: Identifizierbarkeit und Bosheit. Das DOJ erklärte, dass die Opferidentifizierung nicht explizit erfolgen muss, sondern durch Hinweise und Umstände erkennbar sein kann.

Mabatid hatte in einer Live-Übertragung auf ihrer Facebook-Seite am 23. August 2025 abwertende Bemerkungen über Uy gemacht. Sie bezeichnete Uy als "sozialen Aufsteiger", "Person, die Gelder veruntreut", "säumige Schuldnerin" und "Diebin, die von Freunden stiehlt". Die Staatsanwaltschaft von Cebu City fand am 26. Februar 2026 "hinreichenden Verdacht" und erhob Anklage gegen Mabatid.

Mabatid hatte sich gegen die Anklage gewehrt und argumentiert, dass sie Uy nicht explizit identifiziert habe. Sie behauptete, ihre Aussagen seien allgemeine Bemerkungen über Freundschaft, Untreue und Zerwürfnisse. Das DOJ akzeptierte diese Erklärung und stellte fest, dass "Love Oy" nicht eindeutig auf Uy hinweist.

Die Staatsanwaltschaft von Cebu City hatte hingegen festgestellt, dass Mabatid den Namen "Love Uy" wiederholt erwähnt habe und keine Zweifel an der Identität der angeblich verunglimpften Person bestünden. Das DOJ sah dies anders und entschied, dass die Beweise nicht eindeutig auf Uy hinweisen.

Das DOJ betonte, dass jede Unterstellung als boshaft gilt, wenn keine guten Absichten oder gerechtfertigten Motive dahinterstehen. Mabatid konnte jedoch diese Vermutung widerlegen, indem sie erklärte, dass ihre Aussagen aus einer moralischen und sozialen Pflicht heraus gemacht wurden, andere zu warnen.

Die Entscheidung des DOJ bedeutet, dass die Anklage gegen Mabatid fallengelassen wurde. Das DOJ stellte fest, dass die Beweise nicht ausreichten, um eine Verurteilung mit hoher Wahrscheinlichkeit zu gewährleisten. Die Entscheidung wurde am 16. Juli 2026 bekanntgegeben.

Quellen