Politik

DOJ gründet Einheit für Seerecht zur Sicherung der Schiedsspruch-Gewinne

Das Justizministerium der Philippinen hat eine Einheit für Seerecht gegründet. Sie soll als zentrale Anlaufstelle für rechtliche Informationen und Expertise zum Schiedsspruch über das Südchinesische Meer aus dem Jahr 2026 dienen.

Philippine traditional village
Symbolbild: Envato

Justizminister Fredderick Vida nannte die Einheit eine zentrale Quelle für rechtliche Dienstleistungen. Sie soll die Gewinne aus dem Schiedsspruch sichern. Das Justizministerium will die Einheit als Zentrum für Seerecht nutzen.

Das Büro des Chief State Counsel unter Dennis Arvin Chan kümmert sich um internationale Abkommen, Verträge und die Durchsetzung des Schiedsspruchs aus dem Jahr 2016. Senior State Counsel Atty. Fretti Ganchoon ist der leitende Experte für Seerecht.

Vida betonte die Notwendigkeit, die Bevölkerung über das Urteil des Ständigen Schiedsgerichts zu informieren. Das Gericht hatte Chinas weitreichende Ansprüche im Südchinesischen Meer mit der Neun-Strich-Linie für ungültig erklärt.

Das Urteil bestätigte die Souveränitätsrechte der Philippinen über die Ressourcen in ihrer Ausschließlichen Wirtschaftszone. Es erkannte auch die traditionellen Fischereirechte der philippinischen Fischer bei Bajo de Masinloc an.

Solicitor General Darlene Berberabe betonte, dass der Schutz des Westphilippinischen Meeres gemeinsame Anstrengungen erfordert. Sie nannte das Urteil einen wichtigen Meilenstein für die philippinischen Fischereirechte.

Quellen