DOH XI warnt vor Fehlinformationen zu Entwurmungsprogramm
Das Gesundheitsministerium DOH XI warnte vor Fehlinformationen zum Entwurmungsprogramm und betonte, dass die Maßnahme sicher und wirksam ist. Das Programm soll Kinder vor Darmwürmern schützen.
Das DOH rief Eltern, Erziehungsberechtigte, Schulen und Gemeinden dazu auf, die landesweiten Entwurmungsaktivitäten im Juli zu unterstützen. Kinder sind besonders anfällig für Bodenübertragene Helminthen, weil sie häufig mit kontaminiertem Boden in Kontakt kommen.
Unbehandelte Infektionen können zu schlechter Ernährung, Anämie, verzögertem Wachstum, Lernschwierigkeiten und verminderter Widerstandsfähigkeit gegen andere Krankheiten führen. Sie können auch die Schulbesuche und die schulischen Leistungen beeinträchtigen.
Das DOH verwendet Albendazol, ein Entwurmungsmittel, das seit fast drei Jahrzehnten Teil des öffentlichen Gesundheitswesens ist und von der Weltgesundheitsorganisation empfohlen wird. Das Mittel ist im Allgemeinen sicher und gut verträglich.
Einige Kinder können nach der Einnahme des Medikaments leichte und vorübergehende Nebenwirkungen wie Bauchschmerzen, Erbrechen, Fieber, Durchfall oder Hautausschläge erleben. Diese Reaktionen sind in einigen Fällen zu erwarten und treten meist innerhalb der ersten Stunden auf. Sie können mit medizinischer Anleitung behandelt werden.
Gesundheitsarbeiter und lokale Behörden sollen während der Entwurmungsaktivitäten in Schulen und Gemeinden Sicherheitsprotokolle einhalten. Dazu gehört die ordnungsgemäße Behandlung von Nebenwirkungen.
Das DOH appellierte an die Öffentlichkeit, nur auf verifizierte Informationen zu vertrauen und keine unbestätigten Berichte oder irreführende Behauptungen zu verbreiten. Solche Inhalte könnten unnötige Angst verursachen und die Teilnahme am öffentlichen Gesundheitsprogramm behindern.
Die Warnung erfolgte nach dem Tod eines Viertklässlers aus Trece Martires City, Cavite, nach einer Entwurmungsaktion am 2. Juli. Das Kind wurde am 3. Juli nach Erbrechen ins Krankenhaus eingeliefert und starb noch am selben Tag. Das Bildungsministerium berichtete, dass die Todesursache einer Infektion zugeschrieben wurde, die zu einem septischen Schock führte.