Gesundheit

DOH warnt vor Krankheitsausbrüchen in Western Visayas

Das Gesundheitsministerium hat Western Visayas wegen der Regenzeit unter erhöhte Überwachung gestellt. Die Zahl der Dengue-Fälle stieg auf 1.734. Die Behörden appellierten an die Bevölkerung, sofortige Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.

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Symbolbild: Envato

Die Gesundheitsbehörde Region 6 warnte, dass anhaltende Regenfälle, Überschwemmungen, verunreinigte Wasserquellen und erhöhte Innenraumbelegung günstige Bedingungen für die Ausbreitung von Krankheiten schaffen. Dazu gehören Wasser- und Lebensmittelvergiftungen, grippeähnliche Erkrankungen, Leptospirose und Dengue.

Von der 22. Morbiditätswoche, die den Zeitraum vom 4. Januar bis 6. Juni 2026 umfasst, registrierte das regionale Gesundheitsamt 1.734 Dengue-Fälle. Zudem wurden 329 Fälle von Wasser- und Lebensmittelvergiftungen, 279 grippeähnliche Erkrankungen und 144 Leptospirose-Fälle gemeldet.

Das Gesundheitsministerium Region 6 betonte, dass die Regenzeit die Umweltbedingungen erheblich verändert. Dadurch werden Gemeinden anfälliger für verschiedene Infektionskrankheiten.

Wasser- und Lebensmittelvergiftungen werden häufig durch verunreinigte Nahrungsmittel und Trinkwasser übertragen. Typische Symptome sind Durchfall, Erbrechen, Bauchkrämpfe und Dehydration.

Grippeähnliche Erkrankungen verbreiten sich leichter in überfüllten Innenräumen. Sie äußern sich durch Fieber, Husten, Halsschmerzen, Schnupfen und Gliederschmerzen.

Leptospirose ist eine bakterielle Erkrankung, die durch mit Urin infizierter Tiere verunreinigtes Überschwemmungswasser übertragen wird. Symptome sind hohes Fieber, starke Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, rote Augen und Gelbsucht.

Dengue bleibt eine der größten Gesundheitsgefahren während der Regenzeit. Die Aedes aegypti-Mücken vermehren sich schnell in stehenden Gewässern. Patienten leiden unter plötzlichem hohem Fieber, starken Kopfschmerzen, Ausschlag und heftigen Muskelschmerzen.

Um das Infektionsrisiko zu senken, riet das Gesundheitsministerium den Bewohnern, nur sicheres und sauberes Wasser zu trinken. Sie sollen auf richtige Hygiene und Sauberkeit achten, sich gegen Grippe impfen lassen und überfüllte Orte meiden.

Die Behörde riet zudem, nicht durch Überschwemmungswasser zu waten. Nach Kontakt mit Überschwemmungswasser sollen die Bewohner die betroffene Haut sofort waschen. Sie sollen Moskitonestplätze beseitigen, indem sie stehendes Wasser entfernen und Wasserbehälter abdecken.

Die Bewohner sollen Schutzkleidung tragen und Moskitorepellentien verwenden. Das Gesundheitsministerium betonte, dass die Prävention die Verantwortung jedes Einzelnen ist. Die Gemeinschaft soll informiert und wachsam bleiben, um gesund und sicher zu bleiben.

Die Behörde ermutigte die Bewohner, bei Symptomen wie Fieber, Durchfall, starken Kopfschmerzen, Muskelschmerzen oder ungewöhnlichen Blutungen sofort medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Gemeinschaft kann den Einfluss von Krankheiten erheblich reduzieren, indem sie wachsam bleibt und präventive Gesundheitsmaßnahmen konsequent beachtet.

Quellen