DepEd will Schulgewalt mit umfassenden Maßnahmen bekämpfen
Das Bildungsministerium der Philippinen will Schulgewalt nicht nur mit aktiven Bedrohungsübungen verhindern. Es soll auch die psychische Gesundheit der Schülerinnen und Schüler stärken.
Bildungsminister Sonny Angara nannte am Donnerstag den Ausbau von Beratungsdiensten und sicheren Meldewegen für Schülerinnen und Schüler als wichtige Maßnahmen.
Angara betonte, dass die Schülerinnen und Schüler nicht nur auf körperliche Sicherheit vorbereitet werden sollen. Sie sollen auch Zugang zu Beratungsdiensten und sicheren Meldewegen haben.
Die Initiative ist Teil einer landesweiten Kampagne von Präsident Ferdinand Marcos Jr. zur Verbesserung der Schulgewalt. Sie folgt auf jüngste Vorfälle von Gewalt an Schulen.
Das Bildungsministerium hat bereits mit aktiven Bedrohungsübungen in Schulen begonnen. Zudem wird die Hotline des National Learners TeleSafe Contact Centers auf alle Regionen ausgeweitet.
Schülerinnen und Schüler können so anonym ihre Sorgen melden. Sie erhalten durch die Zusammenarbeit mit dem National Center for Mental Health auch Zugang zu psychologischen Unterstützungsdiensten.
Das Bildungsministerium will zudem rund 10.000 Schulberater einstellen. Die Civil Service Commission hat die Qualifikationsstandards für diese Position bereits genehmigt.
Die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen den Schülerinnen und Schülern vor Ort helfen. Sie sollen deren psychische Gesundheit und emotionales Wohlbefinden unterstützen.
Schulen setzen zudem lokale Maßnahmen gegen Mobbing und grundlegende Sicherheitsprotokolle um. Dazu gehören regelmäßige Taschenkontrollen.
Die Schülerinnen und Schüler lernen, Warnzeichen von Missbrauch zu erkennen. Dies geschieht durch sozial-emotionale Lerninhalte im Unterricht.
Das Bildungsministerium arbeitet mit Familien, lokalen Behörden, Sicherheitsbehörden und Gemeinden zusammen. Es will die Sicherheit an Schulen verbessern und die Schulgelände zu sicheren Räumen machen.