DepEd Region 6 fordert Eltern auf, Sicherheitsfunktionen auf Kinderhandys zu nutzen
Das Bildungsministerium Region 6 hat Eltern und Erziehungsberechtigte dazu aufgerufen, die Sicherheitsfunktionen auf den Handys ihrer Kinder zu nutzen. Sie sollen eine aktivere Rolle bei der Überwachung der Online-Aktivitäten ihrer Kinder übernehmen. Schulen, Familien und Gemeinden sollen gemeinsam für die Sicherheit der Schüler sorgen.
Regionaldirektor Dr. Cristito A. Eco, CESO III, betonte, dass Kinder, die Smartphones erhalten, meistens Minderjährige sind. Daher sei elterliche Führung sowohl online als auch offline wichtig. Viele Smartphones bieten eingebaute Sicherheitsfunktionen, die je nach Gerät, Betriebssystem und Softwareversion variieren können. Diese Einstellungen ermöglichen es Eltern, die Bildschirmzeit zu verwalten, altersunangemessene Inhalte zu filtern, App-Downloads und -Käufe zu beschränken und das Gerät des Kindes über verknüpfte Familienkonten zu überwachen.
Eco ermutigte Eltern, diese Einstellungen zu erkunden und zu nutzen. Er betonte, dass Eltern sich auch in das digitale Leben ihrer Kinder einbringen sollten, einschließlich der Nutzung von sozialen Medien und Messaging-Anwendungen. Eltern sollten Zugang zu den sozialen Medien- oder Messenger-Konten ihrer Kinder haben und sie in der verantwortungsvollen Nutzung von Geräten unterrichten.
Die Aussagen von Eco erfolgten im Kontext der Diskussionen über Schulgewalt nach dem tödlichen Vorfall an der San Jose National High School in Tacloban City am 22. Juni. Bei diesem Vorfall griffen zwei minderjährige Schüler Mitschüler an, wobei drei Schüler starben und 20 weitere verletzt wurden. Obwohl Tacloban City außerhalb der Zuständigkeit von DepEd Region 6 liegt, hat der Vorfall landesweit Diskussionen über Schulgewalt, das Wohlbefinden der Kinder und die Faktoren, die zu Jugendgewalt beitragen, angeregt.
Eco wies darauf hin, dass solche Vorfälle nicht durch eine einzige Ursache erklärt werden können. Faktoren wie Gewaltaussetzung, familiäre Herausforderungen, emotionale Belastungen, schädliche Einflüsse von Gleichaltrigen, soziale Isolation und negative Online-Inhalte könnten zu gewalttätigem Verhalten bei jungen Menschen beitragen. Er betonte, dass Familien, Schulen und Gemeinden zusammenarbeiten sollten, um Warnzeichen frühzeitig zu erkennen, Risiken zu identifizieren und Kindern die notwendige Unterstützung zu bieten.
DepEd will die Schul-Sicherheit und die Unterstützungssysteme für Schüler weiter stärken. Eco betonte, dass die Schaffung sicherer Lernumgebungen die Beteiligung von Familien und Gemeinden erfordert. Er nannte das Sprichwort, dass es ein Dorf braucht, um ein Kind zu erziehen, und forderte, dieses Dorf zu aktivieren.
Eco äußerte sich auch zu Vorschlägen, ein vollständiges Verbot von Handys in Schulen zu verhängen. Er sagte, dass jede solche Politik zuerst mit Eltern, lokalen Regierungsstellen und anderen Beteiligten diskutiert werden sollte, um sicherzustellen, dass sie mit den bestehenden DepEd-Regelungen übereinstimmt. Die DepEd Order No. 006, Serie 2026, regelt bereits die Nutzung tragbarer elektronischer Geräte und verbietet deren Nutzung während des Unterrichts, es sei denn, es handelt sich um genehmigte Aktivitäten oder Notfälle.