Gesellschaft

DepEd meldet hohe Aufklärungsquote bei Mobbingfällen in Western Visayas

Das Bildungsministerium Region 6 hat für das Schuljahr 2025-2026 insgesamt 966 Mobbingfälle an Schulen in Western Visayas registriert. Laut den Behörden wurden 95 Prozent der Fälle bereits geklärt.

Doctor explaining diagnosis to young patient in hospital roomchartchaik1
Symbolbild: Envato

Von den 966 gemeldeten Fällen wurden 867 abgeschlossen. 99 Fälle werden noch überwacht. 13 Fälle wurden an andere Behörden zur weiteren Bearbeitung übergeben.

Leonerico Barredo, Leiter der Abteilung für Bildungsunterstützung bei DepEd 6, erklärte, dass die meisten Fälle auf Schulebene gelöst wurden. Schulen verfügen über eigene Mechanismen zur Bearbeitung von Mobbingvorfällen.

Die höchste Anzahl an gemeldeten Fällen wurde in Iloilo City mit 452 Fällen verzeichnet. Es folgten Guimaras mit 213 Fällen, Iloilo Province mit 96 Fällen, Capiz mit 89 Fällen, Antique mit 76 Fällen, Roxas City mit 30 Fällen, Passi City mit 8 Fällen und Aklan mit 2 Fällen.

Alle 99 noch überwachten Fälle wurden in Guimaras registriert. Die 13 an andere Behörden überwiesenen Fälle verteilen sich auf Iloilo Province mit 5 Fällen, Guimaras mit 3 Fällen, Antique mit 2 Fällen, Capiz mit 2 Fällen und Aklan mit 1 Fall.

Barredo betonte, dass körperliches Mobbing die häufigste Form darstellt, gefolgt von Cybermobbing. Mobbing ereignet sich sowohl innerhalb der Schulgebäude als auch über Online-Plattformen. Weitere Formen umfassen verbales, soziales und geschlechtsbasiertes Mobbing.

Jeder gemeldete Vorfall wird dokumentiert und auf Schulebene Maßnahmen ergriffen. Diese werden an die Schulbezirksämter weitergeleitet, die wiederum die Umsetzung der Maßnahmen überwachen.

DepEd 6 hat das Programm We CARE eingeführt. Es zielt darauf ab, die Rechte der Schüler zu schützen und umfasst verbesserte Überwachungssysteme, reaktionsfähige Interventionen sowie Schulungen für Lehrkräfte, Eltern und andere Beteiligte.

Das Programm ergänzt die DepEd Order No. 006, s. 2026, die Richtlinien zur Sicherstellung sicherer und motivierender Lernumgebungen in Schulen enthält. Diese Richtlinien umfassen Schulschutz, Inspektionen, Umgang mit verbotenen Gegenständen und Notfallprotokolle.

Regionaldirektor Cristito A. Eco appellierte an die Eltern, aktiv in das Leben ihrer Kinder einzugreifen. Er betonte, dass die Sicherheit und das Wohlbefinden der Schüler eine gemeinsame Verantwortung von Schulen, Eltern, Familien, Gemeinschaften und Partnern ist.

Quellen