Gesellschaft

DepEd kritisiert wegen Gewalt an Schulen

Das Department of Education (DepEd) steht wegen der zunehmenden Gewalt an Schulen in der Kritik. Innerhalb einer Woche kam es zu drei schweren Vorfällen in Tacloban City, Cavite City und General Trias, Cavite. Dabei starben Schüler, wurden verletzt und traumatisiert.

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Symbolbild: Envato

Die Schulen sollten eigentlich sichere Orte sein. Stattdessen werden sie zunehmend zu Schauplätzen von Gewalt und Angst. Das DepEd verfügt über ein Budget von mehr als 2 Milliarden Peso, das für die Einstellung von Registered Guidance Counselors oder School Counselor Associates vorgesehen ist. Diese Fachkräfte sind die erste Verteidigungslinie gegen psychische Krisen, Mobbing und Gewalt.

Trotzdem haben viele öffentliche Schulen bis heute keinen Zugang zu lizenzierten Beratern. Diese Fachkräfte sind mehr als nur Berater. Sie sind entscheidend für die Prävention von Gewalt und die Unterstützung der Schüler. Mit ausreichend Beratern könnten viele Schüler vor Depressionen und gewalttätigen Handlungen bewahrt werden.

Das DepEd hat zudem 26 Milliarden Peso für ein Ernährungsprogramm bereitgestellt. Allerdings fehlt es an Mitteln und standardisierten Protokollen für die Sicherheit an Schulen. Die Sicherheit der Schüler sollte genauso wichtig sein wie ihre Ernährung.

Bis heute gibt es kein nationales standardisiertes Sicherheitsprotokoll für Schulen. Jede Schule hat eigene Regeln, abhängig von der Fähigkeit des Schulleiters oder der lokalen Verwaltung. Oft sind die Sicherheitskräfte nicht ausreichend geschult. Dies erhöht das Risiko für die Schüler.

Die fehlende Einheitlichkeit in den Sicherheitsmaßnahmen macht die Schulen anfälliger für Gewalt. Bei Vorfällen reagieren die Schulen oft unkoordiniert und chaotisch. Es braucht ein einheitliches und klares Protokoll, das von allen Schulen eingehalten wird.

Die Zahlen sprechen für sich: Drei gewalttätige Vorfälle in drei verschiedenen Städten innerhalb einer Woche. Wie viele Schüler müssen noch betroffen sein, bevor Maßnahmen ergriffen werden? Die fehlenden Sicherheitsprotokolle sind wie ein Spaziergang über eine Brücke ohne Geländer, bei dem jeder Schritt gefährlich ist.

Es reicht nicht aus, nur über die Probleme zu sprechen. Es bedarf konkreter Maßnahmen und Verantwortlichkeit. Die Schulen müssen zu sicheren Orten werden, an denen die Schüler ohne Angst lernen können.

Quellen