Sicherheit

DepEd führt ersten Schusswaffenvorfall-Drill an Schulen durch

Am Mittwoch, dem 15. Juli 2026, nahmen Tausende Schülerinnen und Schüler der Manila Science High School am ersten Schusswaffenvorfall-Drill des Bildungsministeriums teil. Über 1,700 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 12 sowie Lehrerinnen und Lehrer übten das „run-hide-fight“-Protokoll. Eine Person stellte dabei einen aktiven Schützen dar, der das Schulgelände betrat. Die Polizei war ebenfalls anwesend, um zu unterstützen und die Festnahme des Angreifers zu simulieren.

Happy young group of friends having fun together at the parkamazingmikael
Symbolbild: Envato

Bildungsminister Sonny Angara betonte, dass solche Übungen regelmäßig stattfinden sollen. Er nannte die Wiederholung der Drills notwendig. Der Drill erfolgte nach dem tödlichen Schusswaffenangriff an einer Schule in Tacloban City am 22. Juni. Damals starben drei Schülerinnen und Schüler, 20 weitere wurden verletzt.

Einige Schülerinnen und Schüler fanden es ungewöhnlich und schockierend, an einem solchen Drill teilzunehmen. Schusswaffenangriffe an Schulen sind in dem Land nahezu unbekannt. Die 17-jährige Raya Pechayco hofft, dass das Bildungsministerium den Zugang zu psychischen Gesundheitsdiensten für alle sicherstellt. Sie nannte die kontinuierliche Überwachung und Kommunikation mit Schülerinnen und Schülern wichtig für ein gesundes und sicheres Schulumfeld.

Ein Journalist fragte Angara nach den Maßnahmen des Bildungsministeriums zur Verhinderung von Schulgewalt. Angara räumte ein, dass das Budget derzeit begrenzt ist. Er versprach jedoch, mehr Mittel für Sicherheitskräfte und Metalldetektoren für 2027 zu beschaffen. Zudem plant das Ministerium, 10,000 Schulberaterinnen und -berater einzustellen. Diese Einstellung steht noch die Genehmigung durch das Finanzministerium aus.

Quellen