Gesellschaft

DepEd Caraga fordert verstärkte Sicherheitsmaßnahmen in Schulen nach Tacloban-Tragödie

Das DepEd Caraga hat nach einem tragischen Schusswaffenangriff an einer weiterführenden Schule in Tacloban City am 22. Juni, bei dem zwei Minderjährige involviert waren, verstärkte Sicherheitsmaßnahmen in Schulen gefordert. Der Vorfall hat unter Eltern und Erziehern weitreichende Besorgnis über die Sicherheit von Schülern innerhalb der Schulgelände ausgelöst.

Der regionale Informationsbeauftragte Pedro A. Tecson betonte in einem Radiointerview die Notwendigkeit, dass Schulverwaltungen in ganz Caraga strengere Protokolle einführen, um die Schüler zu schützen. Er verwies auf mehrere DepEd-Verordnungen, die Verantwortlichkeiten und Richtlinien für die Gewährleistung der Sicherheit von Schülern umreißen: DepEd-Verordnung Nr. 40, Jahr 2012, etabliert die Kinder-Schutzpolitik und verpflichtet Schulen, sichere Umgebungen frei von Missbrauch, Gewalt und Ausbeutung zu schaffen.

DepEd-Verordnung Nr. 65, Jahr 2013, bietet Richtlinien für die Durchführung von ko-kurikularen und extra-kurikularen Aktivitäten und gewährleistet die Sicherheit von Schülern während Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Schulgelände. DepEd-Verordnung Nr. 7, Jahr 2024, institutionalisiert das überarbeitete schulbasierte Managementsystem (SBM), das die Autorität auf Schulleiter überträgt, um proaktive Schritte bei der Verwaltung ihrer Einrichtungen zu unternehmen.

Tecson erklärte, dass diese Direktiven Schulleiter und -leiterinnen ermächtigen, angemessene Sicherheitsmaßnahmen für ihre Einrichtungen zu implementieren. Er hob auch die Interventionen des DepEd hervor, wie Beratung und Schülerprofilierung, die darauf abzielen, sowohl das physische als auch das psychosoziale Wohlbefinden der Schüler zu unterstützen.

Wir wollen, dass wir durch diese Maßnahmen verhindern können, dass unvorhergesehene Vorfälle passieren“, sagte Tecson. Er ermutigte ferner die Schulen, mit Regierungspartnern zusammenzuarbeiten, einschließlich Strafverfolgungsbehörden, LGUs, Eltern-Lehrervereinigungen (PTAs) und privaten Interessengruppen, um gemeinsam den Schutz der Schüler zu stärken.

In Butuan City haben einige Schulen bereits ihre Sicherheitsprotokolle verschärft. Die Agusan National High School, zum Beispiel, hat begonnen, Taschenkontrollen für Schüler und Lehrer beim Eintritt strikt durchzuführen, um das Mitbringen von verbotenen Gegenständen auf das Schulgelände zu verhindern. Diese Maßnahme wird als proaktiver Schritt gesehen, um Vorfälle ähnlich der Tacloban-Tragödie zu vermeiden.

Inzwischen hat das Butuan City SPED Center umfassende Maßnahmen eingeführt, einschließlich: strikter Torenkontrolle und Besucherverwaltung zur Überwachung von Ein- und Ausgängen; Installation von CCTV-Kameras in kritischen Bereichen zur Verbesserung der Überwachung; verstärkter Schutz von Schülern und Anti-Mobbing-Programmen zur Sicherung des psychosozialen Wohlbefindens der Schüler; und der Einrichtung eines Schulbedrohungsbewertungsteams, um Risiken zu bewerten und auf potenzielle Bedrohungen proaktiv zu reagieren.

Das Bildungsministerium bekräftigte sein unerschütterliches Engagement für die Gewährleistung der Sicherheit und des Wohlbefindens aller Schüler und Schulbediensteten. Durch die Verstärkung bestehender Richtlinien, die Stärkung von Partnerschaften mit Interessengruppen und die Umsetzung proaktiver Interventionen zielt das DepEd darauf ab, ein sicheres und förderndes Lernumfeld zu schaffen, in dem Bildung frei von Angst und Schaden gedeihen kann.

Quellen