Denkmalgeschützte Gebäude in Iloilo sollen revitalisiert werden
Das Institute of Contemporary Economics hat einen Plan zur stufenweisen Sanierung der Calle Real in Iloilo City vorgelegt. Die Kosten könnten langfristig bis zu 2,65 Milliarden Philippinische Peso betragen. Zunächst soll ein kleinerer Demonstrationsabschnitt für 50 bis 60 Millionen Peso entstehen.
Der Plan vom 23. Juni zielt darauf ab, die historische Innenstadt von Iloilo City als wirtschaftliche Infrastruktur zu fördern. Die Stadtverwaltung soll 55 bis 65 Prozent der ersten Phase tragen, also etwa 28 bis 39 Millionen Peso. Der Rest soll von Eigentümern, Entwicklungspartnern und Versorgungsunternehmen kommen.
Das Institut nannte die Zahlen als Planungsschätzungen. Sie sind nicht als endgültige Kosten oder verbindliche Zusagen zu verstehen. Der Plan will Probleme wie Fassadenschäden, unübersichtliche Schilder, schlechte Fußgängerbedingungen und untergenutzte Obergeschosse angehen.
Die erste Phase umfasst einen Demonstrationsabschnitt zwischen Iznart und Aldeguer. Dieser Abschnitt soll als Test dienen, bevor weitere Teile revitalisiert werden. Die Erweiterung soll in einer sogenannten Reißverschluss-Sequenz erfolgen. Jeder Abschnitt soll nur dann weitergehen, wenn der vorherige messbare Fortschritte zeigt.
Die Kosten der ersten Phase sollen zu etwa 25 Prozent von privaten Eigentümern, zu 13 Prozent von Entwicklungspartnern und zu 4 Prozent von Versorgungsunternehmen getragen werden. Die Gesamtkosten von 2,65 Milliarden Peso sollen sich auf 1,3 Milliarden Peso öffentliche und 1,35 Milliarden Peso private Investitionen verteilen.
Der Plan betont, dass kleinere Unternehmen und lokale Aktivitäten erhalten bleiben sollen. Es soll keine Verdrängung oder Überkommerzialisierung geben. Einige Eigentümer haben zwar wertvolle Gebäude, aber wenig Kapital oder Vertrauen, um zu investieren. Das Institut schlägt Rehabilitationspartnerschaften und Geschäftsfälle vor, um sie einzubeziehen.
Die wirtschaftliche Grundlage des Plans liegt in der Umnutzung der Obergeschosse für Büros, Studios, Wohnungen und Galerien. Im Erdgeschoss sollen Cafés, Restaurants und kulturelle Einrichtungen entstehen. Der Plan sieht eine Rückzahlungszeit von vier bis sieben Jahren für die öffentlichen Investitionen vor.
Die Stadtverwaltung soll den Prozess ermöglichen, koordinieren und Standards setzen. Sie soll nicht die gesamte Wirtschaft des Viertels betreiben oder alle Restaurierungskosten tragen. Als ersten Schritt soll die Stadt den Plan technisch prüfen. Dazu gehören die Organisation eines Prüfungsteams, die Bestätigung des Korridors und die Überprüfung der Mobilität.
Das Institut bietet technische Unterstützung für die städtische Prüfung an. Die endgültigen Entscheidungen über Umfang, Kosten, Finanzierung und Umsetzung bleiben bei der Stadt.