Denkmal in Quezon City ehrt Fischer des Westlichen Philippinischen Meeres
Die Stadtregierung von Quezon City und zivilgesellschaftliche Gruppen haben am Sonntag ein nationales Denkmal für philippinische Fischer enthüllt. Damit ehren sie die Fischer als Frontkämpfer für das maritime Territorium des Landes. Die Zeremonie fand zeitgleich mit dem 10. Jahrestag des Schiedsspruchs der Philippinen unter dem Übereinkommen der Vereinten Nationen über das Seerecht statt. Dieser Schiedsspruch hat Chinas expansive maritime Ansprüche ungültig gemacht und Manilas souveräne Rechte im Westlichen Philippinischen Meer anerkannt.
Bürgermeisterin Joy Belmonte von Quezon City führte die Enthüllung des Denkmals für Fischer des Westlichen Philippinischen Meeres durch. Es befindet sich in der Nähe der Weltfriedensglocke am Quezon Memorial Circle. Akbayan betonte, dass die neu enthüllte Statue ein Zeichen für die 'Resilienz, Würde, Patriotismus und unerschütterliche Entschlossenheit' gewöhnlicher Filipinos ist. Diese haben sich zu Frontkämpfern für die Souveränität und territoriale Integrität des Landes entwickelt.
Die Veranstaltung war Teil einer umfassenden landesweiten Gedenkfeier für das Urteil von Den Haag 2016. In der Manila-Bucht führte das Schiff BRP Teresa Magbanua der philippinischen Küstenwache eine gleichzeitige Hupensignale zehnmal über eine Minute durch. Damit symbolisierte es die zehn Jahre des juristischen Sieges. Die Bronzeskulptur, geschaffen von Gary Santiago Rojas, zeigt einen philippinischen Fischer, der stolz auf einem Fischerboot steht und ein Ruder hochhält.
An der Veranstaltung nahmen auch Vertreter der Partei Akbayan, Chel Diokno und Dadah Kiram Ismula, sowie der ehemalige politische Berater des Präsidenten, Ronald Llamas, und Edicio dela Torre, Mitorganisator von Atin Ito, teil. Ebenfalls anwesend waren führende Fischervertreter, die direkt von regionalen maritimen Streitigkeiten betroffen sind. Dazu gehören der Präsident der New Masinloc Fishermen Association, Nards Cuaresma, und Vertreter von Küsten Gemeinden aus Zambales und Bataan.
Zum Jahrestag veröffentlichten die Philippinen und 13 verbündete Nationen, darunter die USA, Australien, Japan und Kanada, eine gemeinsame Erklärung. Darin bekräftigen sie, dass der Schiedsspruch von 2016 endgültig und rechtsverbindlich ist.