Davao will sichere Migration fördern
Die Stadt Davao will die Migration ihrer Bürgerinnen und Bürger sicherer gestalten. Dazu hat der Stadtrat ein Gesetz zur sicheren Migration vorgeschlagen.
Councilor Rachel Zozobrado, Vorsitzende des Ausschusses für Migrantenarbeiter, will mit dem Gesetz die Migration von Dabawenyos ins Ausland sicherer gestalten. Sie nannte das Gesetz Kalinga sa Migranteng Dabawenyo Ordinance.
Zozobrado nannte vier Prinzipien: überprüfen, melden, schützen und teilnehmen. Sie will die Standards Lisensiyado, Aprubado, Opisyal und Tamang Bayad einführen. Diese sollen in Filipino und Cebuano kommuniziert werden.
Zozobrado will einen Monat im Jahr für die sichere Migration und gegen illegale Vermittlung nutzen. In diesem Monat sollen Informationen verstärkt verbreitet werden.
Das Gesetz will Jobmessen sicherer gestalten. Dazu sollen lokale und ausländische Stellen getrennt werden. Zudem sollen die Stellen des Department of Migrant Workers verifiziert werden.
Die Bewerberinnen und Bewerber sollen eine 48-Stunden-Bedenkzeit erhalten. Zudem sollen sie ihre Rechte in einer Sprache erhalten, die sie verstehen.
Das Gesetz will Schutz vor Menschenhandel bieten. Dazu sollen Passentzug, Vertragsänderung und die Anwerbung von Minderjährigen verhindert werden.
Zozobrado will mit der Association of Barangay Captains drei virtuelle Treffen für die 182 Barangays in der Stadt organisieren. Dabei sollen das Department of Migrant Workers, die Overseas Workers Welfare Administration und das OFW Families’ Welfare and Crisis Center mitwirken.
Zozobrado hatte im April 2026 auf die steigende Zahl illegaler Vermittlungen hingewiesen. Bis Ende 2025 wurden in Davao City 72 Fälle von Menschenhandel registriert. Das sind die meisten in der Davao-Region.
Die meisten Fälle kamen aus den Stadtteilen Talomo, Marilog und Toril. Elf Fälle konnten nicht zugeordnet werden.