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Davao Occidental überwacht sechs Hangrutsch-Dämme in Jose Abad Santos

Das Provincial Disaster Risk Reduction and Management Office (PDRRMO) von Davao Occidental überwacht sechs aktive Hangrutsch-Dämme in Jose Abad Santos. Die laufenden Regenfälle verzögern die Räumungsarbeiten.

Indonesia Independence DayGarakta-Studio
Symbolbild: Envato

Jayson A. Montimara, der lokale Katastrophenschutzbeauftragte des PDRRMO, berichtete, dass der Hangrutsch-Damm in Barangay San Isidro am Nuing River am 24. Juni geräumt wurde. An der Operation waren die Provinzregierung, das 545th Engineer Combat Battalion, das 73rd Infantry Battalion der Philippinischen Armee und Davao Central 911 beteiligt.

Die Operation sollte angesammelten Schutt entfernen, der den Nuing River blockierte und zu einem Rückstau des Wassers flussaufwärts führte. Laut der akademischen Website ResearchGate entsteht ein Hangrutsch-Damm, wenn große Mengen an Schutt, wie Felsen, Erde oder Schlamm, in einen Fluss oder Bach rutschen und diesen vollständig blockieren. Dies bildet eine natürliche Barriere, die den Wasserfluss blockiert und zur Bildung eines Sees flussaufwärts führt.

Montimara nannte den Vorfall in San Isidro nur einen von mehreren Hangrutsch-Dämmen in Jose Abad Santos. Diese Gemeinde verzeichnete die meisten schadensbedingten Vorfälle in Davao Occidental nach den jüngsten Starkregen. Neben San Isidro gibt es fünf bis sechs weitere Hangrutsch-Dämme, die die Provinz derzeit verwaltet und kartiert.

Unter Beobachtung stehen Molmol, Kikadao und Kapikotan in Barangay Butuan, Kiotog, Sitio Malinawon in Barangay Bukid und Sitio Daingan in Barangay Camalian. In diesen Gebieten haben die Behörden ebenfalls aufgestautes Wasser und Schutt beobachtet, der Teile der Flussläufe blockiert.

In Barangay Camalian zeigte eine Umfrage einen etwa drei Meter breiten Kanal. Zudem wurden große Felsbrocken mit Rissen und Schuttmaterialien entdeckt. Aufgrund der anhaltenden Regenfälle gibt es derzeit keinen Zeitplan für die Räumungsarbeiten. Die Bedingungen sind für die Einsatzkräfte noch unsicher.

Montimara erklärte, dass die anhaltenden Regenfälle durch Wetterstörungen in Eastern Mindanao die Räumungsarbeiten erschweren. Die Behörden werden die betroffenen Gebiete weiterhin überwachen und zusätzliche Räumungsarbeiten einleiten, sobald die Wetterbedingungen es zulassen.

Quellen