Davao City: Strafverfahren gegen 19-Jährigen wegen Bombenwitz während Kadayawan-Festival eingeleitet
EditEin 19-jähriger Mann steht nach einem Bombenwitz während einer Live-Übertragung des Kadayawan-Festivals in Davao City vor dem Gesetz. Nachdem ein Kommentar in einem Livestream behauptet hatte, eine Sprengvorrichtung sei entlang der Davao Coastal Road platziert worden, löste dies einen Großeinsatz aus. EOD sowie SWAT-Teams durchsuchten das betroffene Gebiet und konnten bestätigen, dass es sich um eine Falschmeldung handelte.
Das Polizeiamt von DCPO bestätigte, dass gegen den Verdächtigen formelle Strafanzeigen beim zuständigen städtischen Staatsanwalt erhoben wurden. Der Vorwurf lautet auf einen Verstoß gegen das Präsidialdekret Nr. 1727, das als Anti-Bomb-Joke-Gesetz bekannt ist. Dieses Gesetz bestraft die böswillige Verbreitung von Falschinformationen über Bomben und Sprengstoffe. Die Festnahme des jungen Mannes gelang den Ermittlern der Cybercrime-Einheit, nachdem sie den Kommentar im Livestream zurückverfolgt hatten.
Der Verdächtige befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam; die Kaution wurde auf 42.000 Philippinische Pesos festgesetzt. Der Polizeidirektor des DCPO, PCOL Peter B. Madria, betonte in einer offiziellen Stellungnahme, dass diese Festnahme eine direkte rechtliche Warnung an jene darstelle, die in jüngster Zeit vermehrt Online-Bombenstiche gegen lokale Schulen und Bildungseinrichtungen in Davao City verbreitet haben. Madria erklärte, dass die öffentliche Sicherheit kein Scherz sei und leichtfertige Kommentare Panik auslösen sowie wertvolle Sicherheitsressourcen binden würden. Er fügte hinzu, dass die Polizei jede Drohung mit absoluter Ernsthaftigkeit behandle und jeder, der gegen das Gesetz verstößt, die volle Härte des Rechts erfahren werde.
Die örtlichen Strafverfolgungsbehörden warnten zudem, dass solche Online-Streiche schwerwiegende rechtliche Folgen nach sich ziehen können, einschließlich sofortiger Verhaftungen, der Erstellung eines Strafregisters und möglicher Haftstrafen. Die Cybercrime-Einheiten der Polizei überwachen digitale Plattformen weiterhin aktiv, um IP-Adressen zu verfolgen und Verantwortliche strafrechtlich zu verfolgen. Zudem appellierte die Polizei an die Öffentlichkeit, Eltern und Schüler, in den sozialen Medien verantwortungsbewusst zu agieren und keine unbestätigten Sicherheitsmeldungen zu teilen, die unnötige öffentliche Beunruhigung auslösen könnten.





