Gesellschaft

Davao City startet Projekt ALAGA zur Verbesserung der Schulernährung

Davao City hat im Juli, dem Ernährungsmonat, ein neues Projekt zur Verbesserung der Schulernährung gestartet. Projekt ALAGA (Advancing Learners through Accessible, Guaranteed, and Adequate nutrition) soll die Ernährung von Schülern nachhaltig und würdevoll sichern.

Assortment of Filipino Dishes on Table
Symbolbild: Envato

Councilor Antoinette „Petite“ Principle, Vorsitzende des Davao City Council’s Committee on Education, Science, and Technology, will die Ernährung aller Schüler verbessern. Sie will alle Kinder von der Kindergartenstufe bis zur sechsten Klasse in ausgewählten Grundschulen mit einem universellen Ernährungsprogramm versorgen.

Die Stadt will die Ernährung nicht nur als Kostenfaktor sehen, sondern als Investition in die Zukunft der Kinder. Councilor Petite betonte, dass die Ernährung von Kindern nicht stigmatisiert werden soll. Sie sollen sich nicht als schwach fühlen, sondern gestärkt werden.

Das Projekt wird von der Welt-Ernährungsprogramm der Vereinten Nationen und lokalen Organisationen unterstützt. Dazu gehören die Mothers for Peace Social Enterprise und der Rotary Club of Downtown Davao. Diese Organisationen haben sich bereits für den Zugang zu gesundem Essen in Schulen eingesetzt.

Das aktuelle Ernährungsprogramm ist linear und nicht nachhaltig. Es gibt Probleme mit der Beschaffung und Verteilung von Lebensmitteln. Oft wird verderbliches Essen geliefert, und Lehrer müssen unbezahlt in der Küche arbeiten.

Das neue Projekt ALAGA will Schulen zu Produzenten, Bildungszentren und Ressourcen-Rückgewinnungszentren machen. Es soll nachhaltig und kostengünstig sein. Zehn Schulen in Marilog und Paquibato werden das Programm testen. Sie sollen indigene Völker und benachteiligte Gebiete versorgen.

Der Rotary Club of Downtown Davao und seine Partner werden die Schulen mit Ausrüstung und Lebensmitteln unterstützen. Sie werden auch Bildungs- und Gesundheitsprogramme anbieten. Statt der üblichen NutriBuns und Milch sollen warme, nahrhafte Mahlzeiten serviert werden.

Alle Zutaten sollen lokal beschafft werden. Das unterstützt die Bauern und die lokale Wirtschaft. Die Schulen sollen eigene Küchen haben, die von bezahltem Personal betrieben werden. So müssen Lehrer nicht zusätzlich in der Küche arbeiten.

Das Projekt ALAGA soll die Ernährung der Schüler nachhaltig verbessern. Es soll sicherstellen, dass alle Kinder Zugang zu gesundem Essen haben und sich nicht stigmatisiert fühlen.

Quellen