Davao City intensiviert Programme zur Jugendkriminalität
Das Sozialamt der Stadt Davao hat seine schulbasierten Programme zur Kinderfürsorge und Frühintervention verstärkt. Gleichzeitig meldete es einen Rückgang der Bewohnerzahlen im Bahay Pag-asa für Jungen.
Das Amt für Soziales und CSWDO will Jugendkriminalität frühzeitig bekämpfen. Es setzt auf Präventionskampagnen, Familienunterstützung und psychologische Programme. Die Sozialarbeiter besuchen regelmäßig Schulen und informieren über Jugendkriminalität, Kinderschutz, Anti-Mobbing und psychische Gesundheit.
Die Einrichtung Bahay Pag-asa für Jungen beherbergt derzeit 49 Bewohner. Das sind deutlich weniger als die 80 Bewohner im Vorjahr und die 120 Bewohner im Jahr 2019. Viele der Kinder haben ungelöste familiäre Probleme, wie Vernachlässigung, Erziehungsprobleme, Mobbing, Gruppenzwang und unbehandelte psychische Gesundheitsprobleme.
Bevor Kinder wieder in ihre Gemeinschaften eingegliedert werden, bereitet das CSWDO sowohl die Kinder als auch die Familien durch Beratung, Erziehungsinterventionen, psychologische Bewertungen und Bildungsprogramme vor. Die Kinder werden erst entlassen, wenn sowohl das Kind als auch die Familie bereit für die Wiedereingliederung sind.
Die Einrichtung Bahay Pag-asa hat Platz für etwa 70 bis 80 Betten. Sie dient als vorübergehender Unterschlupf, während die Fälle vor Gericht anhängig sind. Die Anlage umfasst vier Klassenzimmer, eine Kapelle, Beratungsräume, eine Klinik, ein Gymnasium und separate Unterkünfte nach Altersgruppen.
Die Sozialarbeiterin Fulgencia Autida betonte, dass die Finanzierung ausreichend ist. Die Kinder müssen für keine Grundbedürfnisse wie Nahrung oder Toilettenartikel bezahlen. Alles wird von der Stadtregierung kostenlos bereitgestellt. Die monatliche Finanzierung übersteigt 200.000 Peso, je nach Bedürfnissen der Bewohner.
Das CSWDO will die Familienentwicklungssitzungen, die Elternbildung, die Bewältigungsmechanismen, die schulbasierten Kampagnen und die Gemeinschaftsarbeit weiter stärken. Die Jugendlichen, die in den gemeldeten Vorfällen in Ramos involviert waren, wurden nicht als Gangmitglieder identifiziert.
Autida erklärte, dass Kinder, die gegen die Ausgehsperre der Stadt verstoßen, von der Polizei gerettet und zur Wache gebracht werden. Sie werden vom Quick Response Team für Kinderbelange dokumentiert und später an die Barangay-Behörden und ihre Familien zur Intervention übergeben.