Davao City bewilligt 3 Millionen Peso für von Erdbeben betroffene Gemeinden
Der Stadtrat von Davao City hat 3 Millionen Peso für betroffene Gemeinden bewilligt, die nach dem Erdbeben der Stärke 7,8 vom 8. Juni 2026 unter Katastrophenstatus stehen. Der Stadtrat hat am Dienstag die Regeln ausgesetzt, um die Freigabe der Mittel aus dem Quick Response Fund zu beschleunigen.
Der Stadtrat hat auf Antrag des Bürgermeisteramtes gehandelt. In einem Brief vom 29. Juni an den Vizebürgermeister Rodrigo Duterte II bat das Bürgermeisteramt den Stadtrat, die Hilfe zu beschleunigen. Die Stadt Davao Occidental erhält 1 Million Peso, während General Santos City 500.000 Peso erhält. Die Gemeinden Sarangani und Jose Abad Santos in Davao Occidental sowie Glan, Malapatan und Alabel in der Provinz Sarangani erhalten jeweils 300.000 Peso.
Die Mittel stammen aus dem 30-prozentigen Quick Response Fund der Stadt, der Teil des 2026 Disaster Risk Reduction and Management Fund ist. Der Leiter des City Disaster Risk Reduction and Management Office, Alfredo Baloran, hatte zuvor darum gebeten, die Mittel freizugeben, damit die Hilfe sofort an die betroffenen Gemeinden verteilt werden kann.
Davao City ist nicht die einzige Stadt, die Hilfe für die von dem Erdbeben betroffenen Gemeinden bereitstellt. Die Provinzregierung von Davao del Sur hat 2 Millionen Peso für die Gemeinden Jose Abad Santos und Sarangani in Davao Occidental bereitgestellt, jeweils 1 Million Peso. Die Provinzregierung von Cotabato hat 4 Millionen Peso zugesagt und die Hilfe als Symbol der Solidarität mit den betroffenen Gemeinden beschrieben.
Pasig City hat 5 Millionen Peso zugesagt, jeweils 2 Millionen Peso für Davao Occidental und die Provinz Sarangani sowie 1 Million Peso für General Santos City. Bis zum 19. Juni schätzte der National Disaster Risk Reduction and Management Council den Schaden durch das Erdbeben auf 1,29 Milliarden Peso. Besonders schwer betroffen sind die Zamboanga-Halbinsel, die Davao-Region, Soccsksargen und die Bangsamoro Autonomous Region in Muslim Mindanao.
Die Behörde meldete Schäden an 799 Infrastruktur-Einrichtungen und 61.119 Häusern, darunter 13.691 zerstörte Häuser. Das Erdbeben forderte 78 Todesopfer, 1.339 Verletzte und 32 Vermisste. Das Erdbeben der Stärke 7,8 ereignete sich vor der Küste von Maasim, Sarangani, um 7:37 Uhr am 8. Juni. Das Philippine Institute of Volcanology and Seismology hatte kurz darauf eine Tsunami-Warnung herausgegeben.