Councilor in BARMM bei Schusswaffenvorfall getötet
In der Bangsamoro Autonomous Region in Muslim Mindanao (BARMM) wurde am Donnerstag, den 16. Juli 2026, der 37-jährige Gemeinderat Nasser Alipolo Dalandang getötet. Der Vorfall ereignete sich am ersten Tag des Wahlwaffenverbots der Commission on Elections (Comelec).
Dalandang wurde gegen 15 Uhr auf der Nationalstraße in Barangay Salunayan erschossen. Er saß im Fahrerhaus eines Toyota Hilux und wartete auf seine Frau, die in einer Apotheke am Straßenrand Medikamente kaufte. Zwei Männer auf einem Motorrad hielten neben ihm an. Einer der Männer zog eine .45-Kaliber-Pistole und schoss mehrfach durch das Fahrerfenster.
Soldaten in der Nähe brachten den verletzten Gemeinderat ins nächstgelegene Krankenhaus. Dort starb er an seinen schweren Brustverletzungen. Der Vorfall stellt eine Herausforderung für die staatliche Sicherheitsstruktur dar. Stunden zuvor hatten regionale Polizeikräfte Kontrollpunkte eingerichtet, um das Wahlwaffenverbot durchzusetzen.
Der Polizeichef von Midsayap, Lieutenant Colonel Rey Salgado, verurteilte den Angriff scharf. Er setzte sofort Verfolgungsteams ein, um Überwachungsvideos aus nahegelegenen Geschäften zu sichern. Die Scene of the Crime Operatives (SOCO) fanden mehrere Hülsen einer .45-Kaliber-Pistole am Tatort. Diese sollen ballistisch untersucht werden.
Die Ermittler prüfen, ob ein alter Clanstreit oder ein Rido den Angriff ausgelöst hat. Lokale Führer befürchten, dass die bevorstehenden Parlamentswahlen zu weiterer Gewalt führen könnten. Barangay Salunayan ist ein bekannter Hotspot für ähnliche Angriffe auf lokale Beamte.
Anwohner in der Region fordern die nationale Regierung auf, zusätzliche Militärkräfte zu entsenden. Diese sollen aktive bewaffnete Gruppen auflösen, bevor die Wahlen am 14. September stattfinden.