China lehnt Feier des West Philippine Sea Victory Day in Cebu ab
Das chinesische Konsulat in Cebu hat eine Resolution des Cebu City Council abgelehnt, die den 12. Juli als West Philippine Sea Victory Day feiern will.
Das Konsulat äußerte seine größte Besorgnis und entschiedenen Widerspruch gegen die Behauptung, dass das Schiedsgerichtsurteil von 2016, das den Philippinen zugutekam, illegal und nicht bindend sei.
Am 22. Juni 2026 sandte das Konsulat eine diplomatische Note an den Cebu City Council, in der es die Resolution offiziell ablehnte.
Das Konsulat bezeichnete den Sieg der Philippinen als so genannte Schiedssieg im Südchinesischen Meer und nannte die Schiedsgerichtsbarkeit eine politische Farce, die als rechtliche Kleidung getarnt sei.
Die Resolution, die von Cebu City Councilor Pablo Labra II eingebracht wurde, zielt darauf ab, den 12. Juli als West Philippine Sea Victory Day in Cebu City zu deklarieren.
Dies soll die historische Entscheidung der Philippinen im Schiedsverfahren von 2016 würdigen und die Unterstützung für die Souveränitätsrechte und maritimen Ansprüche des Landes bekräftigen.
Die Resolution ruft auch den Kongress auf, den 12. Juli als jährliche Beobachtung im ganzen Land zu institutionalisieren.
Das Institute for Maritime and Ocean Affairs (IMOA) reagierte auf den Schritt Chinas. Laut IMOA unterstützt kein Land weltweit die weitreichenden Ansprüche Chinas unter der sogenannten neun- oder zehnteiligen Linie.
Das IMOA betonte, dass die Ansprüche Chinas in maritimen Gebieten über das hinausgehen, UNCLOS erlaubt.
Das IMOA erklärte, dass die Europäische Union, die Vereinigten Staaten, Kanada, Australien, Japan, Südkorea, Indien, Neuseeland, Indonesien und viele andere Länder das Schiedsurteil vom 12. Juli 2016 als endgültig und bindend für die Philippinen und China anerkannten.