Cebu will Zugang von Kindern zu sozialen Medien einschränken
Der Provinzrat von Cebu hat am 13. Juli 2026 eine Resolution verabschiedet, die die Abgeordneten des Repräsentantenhauses auffordert, ein Gesetz zur Regulierung des Zugangs von Kindern unter 16 Jahren zu sozialen Medien zu unterstützen.
Die Resolution sieht vor, Eltern haftbar zu machen, wenn sie wissen, dass ihre Kinder gegen ein solches Gesetz verstoßen. Die Initiative soll Cybermobbing, unangemessene Inhalte und den Werteverfall bei Jugendlichen bekämpfen. Laut Daten haben 97 Prozent der philippinischen Kinder im Alter von 16 bis 17 Jahren Zugang zu sozialen Medien.
Die Resolution wurde von der Liga ng mga Barangay Cebu Province und dem Provinzratsmitglied Celestino Martinez III unterstützt. Martinez betonte in einer Rede, dass der Werteverfall bei Jugendlichen durch unregulierten und uneingeschränkten Zugang zu sozialen Medien gefördert wird. Er wies darauf hin, dass Kinder zunehmend Hassreden, unzivilisiertes Verhalten und Cybermobbing ausgesetzt sind.
Der Provinzrat von Cebu argumentiert, dass Regulierungen notwendig sind, um die schädlichen Auswirkungen von übermäßigem Internetkonsum bei jungen Menschen zu bekämpfen. Martinez erklärte, dass Einschränkungen zwar keine vollständige Lösung darstellen, aber ein wichtiger erster Schritt zur Schutz der Jugendlichen sind.
Die Resolution folgt auf das Schießereignis in Tacloban, bei dem zwei Minderjährige beteiligt waren. Behörden haben diesen Vorfall mit übermäßigem Gebrauch von sozialen Medien in Verbindung gebracht. Martinez forderte eine Kombination aus Bildung, elterlicher Führung, verantwortungsbewusster digitaler Bürgerschaft und sinnvollen Regulierungen, um soziale Medien zu einer Plattform für positives Engagement zu machen.