Gesundheit

Cebu verteilt kostenlose Antiseren gegen Schlangenbisse

Die Provinzregierung von Cebu verteilt 100 Ampullen neu beschafftes polyvalentes Antiserum kostenlos. Damit sollen lebensbedrohliche Schlangenbisse behandelt werden. Hintergrund ist ein Anstieg der gemeldeten Schlangenbegegnungen in der Provinz.

Aerial view of Pamuayan Waterfalls, Port barton, Palawan, Philippines
Symbolbild: Envato

Die Beschaffung kam am Freitag, dem 3. Juli 2026, an. Das gab die Provinzarztin Dr. Sheila Faciol am Dienstag, dem 7. Juli 2026, bekannt. Sie betonte, dass die Beschaffung auf Berichte über Schlangenbisse in den vergangenen Monaten zurückzuführen sei.

Faciol erklärte, dass polyvalentes Antiserum im Gegensatz zu monovalentem Antiserum, das nur eine Schlangenart behandelt, das Gift mehrerer Arten neutralisieren kann. Das ist besonders wichtig, wenn die Art der Schlange unbekannt ist.

Die Gesundheitsbehörde verteilt die Antiseren an die Provinzkliniken in Danao, Bogo, Carcar und Balamban. Die Verteilung soll innerhalb der Woche abgeschlossen sein. Ärzte in den vier Kliniken haben eine klinische Schulung zur Verabreichung des Antiserums erhalten.

Faciol betonte, dass Patienten schnell in die nächstgelegene Provinzklinik gebracht werden sollten. Dort sind die geschulten Ärzte. Zeit sei entscheidend, daher müsse die Behandlung sofort erfolgen.

Die vier Provinzkliniken haben eine Sondergenehmigung der Food and Drug Administration erhalten. Diese erlaubt es ihnen, das spezielle Antiserum zu verwalten. Faciol nannte die vier Kliniken als einzige Einrichtungen, die das Antiserum verabreichen dürfen.

Die Provinzregierung prüft, wie das Antiserum auch auf abgelegene Inselgemeinden wie Bantayan und Camotes ausgeweitet werden kann. Faciol sagte, dass die Provinzregierung mit der FDA zusammenarbeitet, um die Genehmigung für die Inselkliniken zu beschleunigen.

Bis die Genehmigungen vorliegen, koordiniert das Gesundheitsamt mit der Küstenwache. Diese soll Seerettungswagen für Notfalltransporte auf das Festland bereitstellen.

Quellen