Gesellschaft

Cebu plant einheitliche Regeln für medizinische Missionen

In Lapu-Lapu City auf Cebu trafen sich Gesundheitsbehörden und medizinische Fachleute mit Mitgliedern des Cebu Provincial Board. Sie diskutierten, wie medizinische Missionen in der Provinz einheitlicher organisiert werden können.

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Symbolbild: Envato

Die Beratung fand am Montag statt. Sie sammelte Empfehlungen von staatlichen Stellen, Krankenhäusern und Berufsverbänden. Diese sollen die Grundlage für eine geplante Provinzverordnung bilden. Die Verordnung soll einheitliche Richtlinien für Gesundheitsausreichtätigkeiten festlegen.

Die Diskussion fand während der regulären Sitzung des Provincial Board am 13. Juli 2026 statt. Board Member Stanley S. Caminero hatte die Sitzung angeregt.

Caminero erklärte, dass das geplante Gesetz die fehlende zentrale Abwicklung von Anträgen für medizinische Missionen in der Provinz beheben soll. Derzeit reichen Organisatoren ihre Vorschläge bei verschiedenen Stellen ein, weil es keinen einheitlichen Prozess gibt.

Caminero nannte das Ziel der Verordnung. Sie soll die Durchführung der Missionen erleichtern. Zudem sollen Patienten und medizinische Teams geschützt werden. Dazu sollen die Teams mit lokalen Behörden zusammenarbeiten. Zudem sollen nur lizenzierte Fachkräfte an den Missionen teilnehmen. Auch sollen klare Standards gelten, um unvorhergesehene Vorfälle zu verhindern.

Lawyer Marc Phua von der Cebu Medical Society nannte bestehende Richtlinien. Diese stammen vom Department of Health (DOH), PhilHealth und dem Universal Health Care Act. Er betonte, dass Ärzte auch bei kostenlosen Dienstleistungen haftbar bleiben können.

Caminero nannte die bestehenden Richtlinien und Gesetze. Sie sollen als Referenz für die geplante Provinzverordnung dienen.

Dr. Sheila Faciol, Leiterin des Cebu Provincial Health Office, nannte die aktuelle Praxis. Es gibt keine Verordnung, wie medizinische Teams die Genehmigung des Gouverneurs für Missionen in Provinz-Krankenhäusern erhalten. Stattdessen gibt es eine Vereinbarung zwischen den Gruppen und der Provinzregierung.

Das DOH regelt keine lokal organisierten medizinischen Missionen. Stattdessen werden die Anträge an die lokale Verwaltung weitergeleitet. Internationale medizinische Teams werden an das Bureau of International Health Cooperation verwiesen.

Board Member Kerrie Keane Shimura nannte den nächsten Schritt. Die vorgeschlagene Verordnung soll im Ausschuss weiter diskutiert werden.

An der Sitzung nahmen Vertreter des Vicente Sotto Memorial Medical Center, des DOH, Central Visayas Center for Health Development, des PhilHealth Regional Office VII, der Philippine Dental Society und der Provinz- und Distrikts-Krankenhäuser von Cebu teil.

Quellen