Gesellschaft

Cebu entsendet psychologische Unterstützung nach Erdbeben in Mindanao

Die Provinzregierung von Cebu hat psychologische und mentale Unterstützungsteams in die von einem Erdbeben betroffenen Gebiete in Mindanao entsandt. Gouverneurin Pamela Baricuatro betonte, dass neben der finanziellen Hilfe auch die psychischen Bedürfnisse der Opfer berücksichtigt werden müssen.

El Nido bay with rocky coast and Cadlao island on sunny day, Palawan, Philippines
Symbolbild: Envato

Das Mental Health and Psychosocial Support (MHPSS) Team des Gesundheitsamtes von Cebu wurde in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium-Central Visayas Center for Health Development nach Sarangani entsandt. Dort boten die Teams psychologische Interventionen für die Überlebenden des Erdbebens in General Santos City, Sarangani und anderen Teilen von Mindanao an.

Die Teams führten Beratungsgespräche durch und boten psychologische Unterstützung für Einzelpersonen und Familien. Zudem verteilten sie notwendige Medikamente und MHPSS-Kits, um die gesundheitlichen und emotionalen Bedürfnisse der Opfer zu decken.

Dr. Nikki Catalan, Beraterin für das Gesundheitsamt von Cebu, erklärte, dass die anhaltenden Nachbeben in der Region Angst und Unsicherheit bei den Überlebenden, besonders bei Kindern, verursachen. Sie nannte die langfristigen Auswirkungen des Erdbebens und die Herausforderungen bei der Wiederherstellung.

Die Provinzregierung von Cebu stellte insgesamt 35 Millionen Pesos an finanzieller Unterstützung bereit. Davon gingen jeweils 10 Millionen Pesos an General Santos City und Sarangani Province sowie 5 Millionen Pesos an Davao del Sur, Davao Occidental und South Cotabato.

Quellen