Gesundheit

Cebu City verbietet Ein- und Ausfuhr von Schweineprodukten

Die Stadtverwaltung von Cebu City hat ein vorübergehendes Verbot für die Ein- und Ausfuhr von lebenden Schweinen und Schweineprodukten verhängt. Bürgermeister Nestor Archival unterzeichnete dazu am 10. Juli 2026 die Verordnung 086. Damit soll die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest verhindert werden.

Filipino fisherman navigating the waters of siargao island, philippines
Symbolbild: Envato

Die Verordnung verlangt, dass alle Transporte gültige tierärztliche Bescheinigungen und Versanddokumente vorlegen müssen. Eine neu gegründete multi-sektorale Arbeitsgruppe überwacht die Einhaltung. Diese Arbeitsgruppe besteht aus Vertretern der Stadtverwaltung, der Polizei, der Küstenwache und der Landwirtschaftsbehörde.

Die Verordnung folgt einer Provinzverordnung, die ein 45-tägiges Verbot für die Einfuhr von lebenden Schweinen und Schweineprodukten aus Negros Island und anderen betroffenen Gebieten verhängt hat. Die Arbeitsgruppe soll Inspektionen, Überwachung und Berichterstattung durchführen. Sie soll auch Informationskampagnen koordinieren.

Alle öffentlichen Märkte, Schlachthöfe, Fleischgeschäfte, Supermärkte, Restaurants und Hotels müssen die erforderlichen Dokumente vorlegen. Dazu gehören tierärztliche Gesundheitszeugnisse und Fleischinspektionszertifikate. Verdächtige Fälle oder Verstöße müssen innerhalb von 24 Stunden gemeldet werden.

Bei Verstößen drohen Strafen wie die Beschlagnahme und Vernichtung von Produkten, die Schließung von Betrieben und die Aberkennung von Betriebsgenehmigungen. Die Verordnung bleibt in Kraft, bis sie ausdrücklich geändert wird.

Quellen