Cebu City: Polizei bereitet sich auf Tierquälerei-Anzeigen vor
In Cebu City sind die Polizeistationen nun bereit, Anzeigen wegen Tierquälerei zu bearbeiten. Besonders betroffen sind Katzen und Hunde. Diese Maßnahme erfolgt, bevor der Stadtrat eine Verordnung verabschiedet hat, die in jedem Polizeirevier einen Tierschutzschalter einrichten soll.
Das Department of Veterinary Medicine and Fisheries im Rathaus von Cebu City hat bereits Schulungen für die Polizeibeamten abgeschlossen, die an diesen Schaltern arbeiten sollen. Laut Dr. Jessica Maribojoc, Leiterin des Departments, wurden pro Polizeirevier zwei Beamte für diese Aufgabe geschult. Maribojoc betonte, dass nicht alle Polizisten wissen, wie sie Beschwerden über Tiere bearbeiten sollen. Daher wurden gezielt Schulungen durchgeführt und Beamte für diese Aufgabe eingesetzt.
Die vorgeschlagene Verordnung zur Einrichtung eines Tierschutzschalters in jedem Polizeirevier wurde von Stadtrat Philip Zafra im Stadtrat vorangetrieben. Die städtische Tierschutzverordnung steht im Einklang mit dem nationalen Animal Welfare Act, der Strafen für Tierquälerei und andere damit verbundene Vergehen vorsieht.
Polizeioberst Franco Rodulf Oriol, stellvertretender Stadtleiter für Verwaltung im Cebu City Police Office, unterstützt die Initiative, um den Schutz von Tieren wie Katzen und Hunden zu verbessern. Oriol erklärte, dass diese Maßnahme Tierliebhabern helfen wird, zu wissen, wohin sie sich bei Fällen von Tierquälerei wenden können.
Das Cebu City Police Office wartet nun auf die Genehmigung der Verordnung durch den Stadtrat. Danach werden die Durchführungsbestimmungen und -vorschriften erstellt, damit das Personal offiziell den Tierschutzschaltern in jeder Polizeistation zugewiesen werden kann. Stadtverordnung 2526 (Tierschutzverordnung von Cebu City) sieht Strafen für Tierquälerei und Vernachlässigung vor. Ziel ist es, unschuldige Tiere zu schützen, die oft Opfer von Grausamkeit sind.