Cebu City plant jährliche Zeremonie für LGBTQ+-Paare
In Cebu City soll eine jährliche Zeremonie für LGBTQ+-Paare eingeführt werden. Ein entsprechender Vorschlag für eine Stadtverordnung liegt vor.
Der Stadtrat von Cebu City will eine jährliche symbolische Zeremonie für LGBTQ+-Paare einführen. Die Zeremonie soll die Inklusion fördern und gegen Diskriminierung sensibilisieren.
Der Vorschlag stammt von Councilor Winston Pepito. Die „City Commitment Ceremony Ordinance for LGBTQ+ Couples“ soll am 14. Juli erstmals im Stadtrat beraten werden.
Die Zeremonie soll Paaren ermöglichen, ihre Beziehung öffentlich zu bekräftigen. Sie hat jedoch keine rechtliche Wirkung oder Ehevorteile.
Die Zeremonie ist als öffentliches, symbolisches Ereignis geplant. Paare können ihre Bindung vor Zeugen und der Gemeinschaft bekräftigen.
Die Stadtverordnung will einen sicheren Raum für LGBTQ+-Paare schaffen. Sie soll Diskriminierung in allen Formen bekämpfen.
Die Zeremonie soll einmal im Jahr stattfinden. Der Termin wird von der Stadtregierung festgelegt. Sie könnte im Rahmen des Pride Month oder anderer Veranstaltungen stattfinden.
Die Teilnahme ist freiwillig und kostenlos. Die Organisatoren müssen die Privatsphäre der Teilnehmer schützen.
Nur einvernehmliche Erwachsene ab 18 Jahren können teilnehmen. Sie müssen die Registrierungsanforderungen erfüllen.
Die Stadtverordnung verbietet Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung, Geschlechtsidentität, Geschlechtsausdruck, Behinderung, Religion oder anderer geschützter Merkmale.
Die Stadt Cebu will das Programm finanzieren. Dazu gehören Vorbereitung des Veranstaltungsortes, Koordination, Dokumentation und Zugänglichkeit.
Das Anti-Diskriminierungsbüro der Stadt Cebu soll das Programm leiten. Es wird mit dem Bürgermeisteramt, dem Sozialdienst, dem Standesamt, dem Tourismusbüro und anerkannten LGBTQ+-Organisationen zusammenarbeiten.