Cebu City plant dauerhaften Rat für psychische Gesundheit
Cebu City will einen dauerhaften Rat für psychische Gesundheit und schulbasierte Programme zur psychischen Gesundheit einführen. Die Stadt will so die Kontinuität der Programme über verschiedene lokale Verwaltungen hinweg sicherstellen.
Councilor Michelle Abella Celona, Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit im Stadtrat von Cebu City, kündigte die Pläne an. Sie nannte die Vorschläge, die bei einem Beratungstreffen am 2. Juli 2026 mit Fachleuten und Vertretern der psychischen Gesundheit besprochen wurden.
Die Stadt will eine umfassende Schülerdatenbank entwickeln. Diese soll die Grundlage für Richtlinien, Schulungen und die Erstellung von Handbüchern für Interventionen sein. Die Handbücher sollen Schulen praktische Anleitungen geben, um auf Probleme wie Mobbing, Stress und Depressionen zu reagieren.
Zusätzlich sollen standardisierte Protokolle für den Umgang mit psychischen Gesundheitsproblemen entwickelt werden. Diese sollen Lehrern, nicht-lehrendem Personal und Ersthelfern helfen, Anzeichen von emotionalem Stress zu erkennen und Unterstützung zu bieten.
Ein weiterer Vorschlag ist die Einrichtung einer Elternakademie. Diese soll die Fähigkeiten der Eltern stärken und ihre Beteiligung an der emotionalen und psychologischen Entwicklung ihrer Kinder fördern. Barangay-Beamte können Hausbesuche für Eltern oder Erziehungsberechtigte durchführen, die nicht an den Sitzungen teilnehmen können.
Die Stadt plant auch, praktische Bildung zur psychischen Gesundheit in den Lehrplan zu integrieren. Statt sich nur auf Vorträge zu konzentrieren, sollen die Schüler praktische Bewältigungsstrategien für Stress, Angst und Depressionen lernen.
Cebu City will zudem Partnerschaften mit privaten Universitäten eingehen. Diese sollen technische Expertise und Aufsicht für gemeindebasierte Programme zur psychischen Gesundheit bieten. Die Stadt will auch soziale Medien nutzen, um das Bewusstsein für psychische Gesundheit bei jungen Menschen zu erhöhen.
Die Diskussionen während der Beratung hoben die familiären Dynamiken als wichtigen Faktor für die psychische Gesundheit von Kindern hervor. Celona betonte, dass viele Eltern durch wirtschaftliche Drucksituationen überfordert sind und wenig Zeit haben, sich emotional mit ihren Kindern zu verbinden.