Cebu City nutzte nur 7,98 Prozent des Entwicklungsfonds
Cebu City hat im Jahr 2025 nur 7,98 Prozent seines Entwicklungsfonds in Höhe von mehr als 4,31 Milliarden Pesos genutzt. Das geht aus dem Jahresabschlussbericht der Commission on Audit (COA) hervor.
Die Stadt nutzte nur 344,45 Millionen Pesos aus den verfügbaren 4,32 Milliarden Pesos des obligatorischen Entwicklungsfonds. Das bedeutet, dass Milliarden von Pesos für Infrastruktur- und sozioökonomische Projekte ungenutzt blieben. Die COA führte die geringe Nutzung auf Verzögerungen bei der Beschaffung, unzureichende Projektvorbereitung und Mängel bei der Umsetzung zurück.
Der Bericht der COA zeigt, dass 41 Prioritätsprojekte im Wert von 2,11 Milliarden Pesos verzögert oder gar nicht umgesetzt wurden. Die Stadtregierung konnte ihre geplanten sozioökonomischen Programme und Infrastrukturprojekte nicht wie vorgesehen umsetzen. Das widerspricht den Vorgaben des DBM-DOF-DILG Joint Memorandum Circular No. 2020-1, das die Planung und Nutzung der lokalen Entwicklungsfonds regelt.
Die COA empfahl der Stadtregierung, die Projektplanung und -umsetzung zu verbessern. Dazu gehören die Stärkung der Abteilung für Ingenieurwesen und öffentliche Arbeiten sowie des City Planning and Development Office. Die COA schlug vor, die Vorbereitung von Arbeitsprogrammen und anderen Ingenieuranforderungen für Infrastrukturprojekte auszulagern, die die Kapazitäten der Abteilung übersteigen.
Außerdem wies die COA auf Ungenauigkeiten bei den Projekttafeln hin. Falsche Projektinformationen könnten die Einwohner irreführen und die Transparenz der Entwicklungsinitiativen der Stadt untergraben. Die COA forderte die Stadtverwaltung auf, sicherzustellen, dass die auf den Baustellen angezeigten Projektdetails den tatsächlichen Status und Umfang der staatlich finanzierten Projekte widerspiegeln.