Politik

Cebu City Council uneinig über Änderung der Bus Rapid Transit Route

Der Cebu City Council ist uneinig über einen Vorschlag des Vizebürgermeisters Tomas Osmeña. Er will den Plan des Verkehrsministeriums ablehnen, die Route des Cebu Bus Rapid Transit zu ändern. Osmeña argumentiert, dass die Stadt die neue Route, die SM Seaside City und Ayala Center verbindet, ablehnen muss. Stattdessen soll die ursprüngliche Linie von Bulacao nach Talamban Priorität haben. Diese Linie ist für einkommensschwache Stadtteile gedacht. Der Rat einigte sich darauf, am Freitag, den 3. Juli, eine öffentliche Sitzung abzuhalten. Dort sollen Vertreter des Verkehrsministeriums die geplanten Änderungen erklären. Danach soll der Rat über die endgültige Entscheidung abstimmen.

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Symbolbild: Envato

Am Dienstag, den 30. Juni, diskutierten die Ratsmitglieder heftig darüber, ob sie den Plan zur Änderung der Bus Rapid Transit Route offiziell ablehnen oder weiter mit den Verkehrsbehörden verhandeln sollen. Der Hauptstreitpunkt ist, wohin die von der Weltbank finanzierten Busse zuerst fahren sollen. Das Verkehrsministerium will die Route zuerst zwischen SM Seaside City und Ayala Center verlegen. Vizebürgermeister Osmeña hingegen will an der ursprünglichen Planung festhalten. Diese Linie soll von Bulacao nach Talamban führen und die stark bevölkerten, einkommensschwachen Stadtteile bedienen.

Während der Ratssitzung verschärfte Osmeña seine Position. Er änderte seinen eigenen Vorschlag und forderte, dass Cebu City die neue Route vollständig ablehnen sollte. Zuvor hatte er das Verkehrsministerium nur gebeten, die neue Route abzulehnen. Osmeña betonte, dass die Stadtregierung das Projekt genehmigen muss, damit es umgesetzt werden kann. Eine formelle Ablehnung habe daher rechtliche Bedeutung. Er behauptete, dass die Änderung den Fokus von den Bedürftigsten ablenke. Während der Debatte warf er SM und Ayala vor, das Projekt gegen die Interessen der städtischen Armen zu vereinnahmen. Ratsmitglied Pastor Alcover Jr. bat darum, diese Bemerkung aus den offiziellen Sitzungsprotokollen zu streichen.

Andere Stadtführer halten die Diskussion für überstürzt. Mehrheitssprecher David Tumulak fragte, ob eine neue Abstimmung überhaupt notwendig sei. Er verwies darauf, dass der Rat bereits eine Resolution verabschiedet habe. Diese Resolution bat das Präsidialamt und die Weltbank, die neue Route zu überprüfen und die ursprüngliche Linie von Bulacao nach Talamban wiederherzustellen. Tumulak schlug vor, auf die Antwort des Verkehrsministeriums und der Weltbank zu warten, bevor eine neue Resolution verabschiedet wird. Osmeña widersprach und betonte, dass es einen großen Unterschied mache, ob eine nationale Behörde einen Plan ablehne oder die Stadt selbst.

Ratsmitglieder Sisinio Andales und Philip Zafra stimmten Osmeña zu und nannten den neuen Vorschlag eine viel stärkere Position. Ratsmitglied Winston Pepito, Vorsitzender des Verkehrsausschusses, betonte, dass niemand im Rat gegen die ursprüngliche Route sei. Er wies jedoch darauf hin, dass die Busse auch zum South Road Properties fahren sollten. Dies würde neue Investitionen, Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum schaffen. Pepito argumentierte, dass der Start mit der Einkaufszentrum-Route nicht bedeute, dass die ursprüngliche Route aufgegeben werde. Spätere Teile des Projekts, die nach Escario Street, Talamban und Bulacao führen, erforderten komplexere Bauarbeiten.

Ratsmitglied Mikel Rama schlug vor, die Abschnitte, die sofort fertiggestellt werden können, zu bauen, während weiterhin an der vollständigen Linie von Bulacao nach Talamban gearbeitet wird. Ratsmitglied Francis Esparis hingegen argumentierte, dass die Stadt sich stark darauf konzentrieren müsse, die ursprüngliche Strecke fertigzustellen, bevor neue Routen in Betracht gezogen werden. Da der Rat keine Einigung erzielen konnte, schlug Osmeña vor, die Entscheidung den Wählern von Cebu City durch eine Volksabstimmung zu überlassen. Stattdessen schlug Rama vor, Vertreter des Verkehrsministeriums und lokale Interessengruppen einzuladen, um die Änderungen direkt zu erklären. Der Rat einigte sich darauf, eine öffentliche Sitzung abzuhalten, bei der die Bürger die Debatte verfolgen können. Diese Sitzung ist für Freitag, den 3. Juli, geplant.

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