Gesellschaft

CBCP ruft Gläubige zu Wallfahrten in den Philippinen auf

Die CBCP hat die Gläubigen dazu aufgerufen, Wallfahrten in anerkannten Marien-Wallfahrtsorten in den Philippinen zu unternehmen.

Lush tropical island paradise in siargao, philippines, showing stilt houses and palm trees
Symbolbild: Envato

Zu den beliebten Marien-Wallfahrten in den Philippinen gehören die Wallfahrten zur Unserer Lieben Frau von der immerwährenden Hilfe in Parañaque City, zur Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz von La Naval in Quezon City, zur Unserer Lieben Frau von Peñafrancia in Naga City, Camarines Sur, und zur Unserer Lieben Frau von Frieden und guter Reise in Antipolo City.

Die CBCP betonte in ihrer Pastoralen Anleitung, dass Wallfahrten auf legitimen und anerkannten Andachten basieren müssen. Die Bischöfe ermutigten die Gläubigen, Wallfahrten zu genehmigten Marien-Wallfahrtsorten in den Philippinen und weltweit zu unternehmen.

Die Bischöfe nannten die Feier der Heiligen Messe, die Eucharistische Anbetung, das Gebet und die Werke der Nächstenliebe als wesentliche Elemente echter Andacht. Sie warnten vor sensationellen oder unüberprüften Behauptungen.

Die CBCP rät von Wallfahrten nach Naju in Südkorea ab. Die dort gemeldeten Marienerscheinungen und Eucharistische Wunder fehlen an übernatürlicher Echtheit. Die CBCP erkennt die Wallfahrten nach Naju nicht an.

Die CBCP appellierte an die Organisatoren von Diözesanwallfahrten, Pfarrleiter, Reiseagenturen sowie an philippinische Pilger und Gläubige, Wallfahrten nach Naju zu meiden. Die Bischöfe mahnten zu Gehorsam, Demut und Einheit im Leib Christi.

Die CBCP erinnerte daran, dass die Berichte über Marienerscheinungen in Naju seit 1985 Pilger aus vielen Ländern anziehen. Die Erzdiözese von Gwangju hat die Behauptungen wiederholt zurückgewiesen. Die Wallfahrten nach Naju stehen im Widerspruch zu den Normen des Vatikan für die Unterscheidung angeblicher übernatürlicher Phänomene.

Quellen