Politik

CBCP fordert Respekt für Rechtsstaatlichkeit während Amtsenthebungsverfahren

Ein Vertreter der Catholic Bishops’ Conference of the Philippines (CBCP) wiederholte am Freitag, den 10. Juli, den Aufruf zu Einheit und Verantwortlichkeit. Die Nation beobachtet das laufende Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Sara Duterte genau.

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Symbolbild: Envato

Bishop Jose Colin Bagaforo aus Kidapawan, Leiter der Episcopal Commission on Interreligious Dialogue, kündigte die Gründung eines Interreligious Leaders’ Council for National Transformation an. Dieser soll die Entwicklungen im Amtsenthebungsverfahren überwachen. Er betonte, dass die Position der Kirche klar ist: Der verfassungsmäßige Prozess muss seinen Lauf nehmen.

Bagaforo erklärte auf einer Pressekonferenz, dass es sich nicht um eine Verurteilung der Vizepräsidentin handele. Er fügte hinzu, dass die Kirche keine Seite unterstütze. Vielmehr setze sie sich für die Verfassung und die Rechtsstaatlichkeit ein. Er forderte, dass der Prozess zu einem Urteil kommen solle. Die Menschen würden das Ergebnis akzeptieren.

Bagaforo zeigte, dass das öffentliche Interesse an den Senatsverhandlungen hoch bleibt. Viele Filipinos verfolgen das Verfahren genau. Er nannte zwei Prinzipien, auf denen die Forderungen der Kirche basieren: Gerechtigkeit und Verantwortlichkeit. Gerechtigkeit müsse sowohl für diejenigen gelten, die Korruptionsvorwürfen gegenüberstehen, als auch für diejenigen, die beschuldigt werden.

Verantwortlichkeit erinnere die Amtsträger daran, dass die ihnen anvertraute Macht verantwortungsvoll ausgeübt werden müsse. Der Bischof bedauerte die tiefen politischen Spaltungen im Land. Diese werden durch die vielen Farben symbolisiert, die parteipolitische Zugehörigkeiten darstellen. Er forderte die Filipinos auf, parteipolitische Loyalitäten und Patronage beiseite zu lassen. Stattdessen sollten sie zusammenarbeiten, um das Gemeinwohl zu fördern.

Bagaforo betonte, dass das Gebet der Kirche für Einheit gelte. Wenn Fortschritt und gute Regierungsführung gewünscht seien, müsse Einheit herrschen. Die Kirche werde nicht aufhören, das moralische Gewissen der Menschen zu sein. Wenn Gott an erster Stelle stehe, werde die Regierungsführung besser und die Nation stärker.

Quellen