CBCP betont Verfassung und Rechtsstaatlichkeit im Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Duterte
Die katholische Kirche auf den Philippinen hat ihre Unterstützung für die Verfassung und die Rechtsstaatlichkeit im laufenden Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Sara Duterte bekräftigt.
Die Bischöfe der Philippinen betonten, dass ihre Sorge um das Verfahren über parteipolitische Grenzen hinausgeht. Sie wollen die Verfassung und die Rechtsstaatlichkeit wahren.
Kidapawan Bischof Jose Colin Bagaforo, Vorsitzender der CBCP-Episkopalkommission für interreligiösen Dialog, erklärte, dass die Kirche das Verfahren genau beobachte. Er betonte, dass die Kirche ihre Position nicht geändert habe.
Bagaforo nannte das Verfahren wichtig und forderte, dass es seinen Lauf nehmen solle. Er betonte, dass die Kirche weder für noch gegen die Vizepräsidentin stehe.
Die Kirche kämpfe für Gerechtigkeit und Verantwortlichkeit. Bagaforo nannte das Verfahren ein Beispiel für die Verantwortlichkeit öffentlicher Amtsträger.
Die Bischöfe wurden gefragt, wie sie die Filipinos, die unterschiedliche politische Überzeugungen haben, vereinen wollen. Bagaforo räumte ein, dass die Menschen viele politische Farben angenommen hätten.
Er betonte, dass es wichtig sei, sich auf das Gemeinwohl zu konzentrieren und nicht auf persönliche Politik. Er hoffte, dass die Kirche weiterhin das moralische Gewissen der Menschen sei.
Bagaforo erwähnte auch ein Gebet aus Tangub City in Visaya, das die Einheit der Filipinos betonen solle.