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Calanogas ruft Katastrophenfall aus und setzt Unterricht aus

Die Gemeindeverwaltung von Calanogas in Lanao del Sur rief am Freitag den Katastrophenfall aus. Grund sind die Verwüstungen in mindestens vier Barangays. Dazu gehoert ein Erdrutsch, bei dem mindestens sieben Menschen ums Leben kamen. Ausloeser waren starke Regenfaelle durch den Südwest-Monsun und den Taifun Inday.

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Symbolbild: Envato

Am Sonntag erliess Bürgermeister Abdul Hakim Benito das Memorandum 26. Darin werden alle Unterrichtsstufen in öffentlichen und privaten Schulen von 12. bis 26. Juli ausgesetzt. Ziel ist der Schutz von Leben, Sicherheit und Wohlbefinden von Schuelern, Lehrern und Schulpersonal.

Die Rettungskraefte in Lanao del Sur fuhren Such-, Rettungs- und Bergungsaktionen nach dem Erdrutsch in der Gemeinde Calanogas durch. Der Bürgermeister nannte als Grund für die Aussetzung des Unterrichts die nachteiligen Auswirkungen des Taifuns Inday. Er verursachte anhaltende Starkregen, Erdrutsche, unpassierbare Strassen und andere gefaehrliche Bedingungen. Diese stellen erhebliche Risiken für Schueler, Lehrpersonal und die Allgemeinheit dar.

Zwei Tage zuvor, am 10. Juli, verabschiedete der Gemeinderat von Calanogas die Resolution Nr. 14. Darin wird der Katastrophenfall in den Barangays Ngingir, Mimbalawag, Inoma und Piksan ausgerufen. Grund sind die zerstörerischen Auswirkungen von anhaltendem Starkregen, Erdrutschen und anderen damit verbundenen Gefahren.

Polizeidirektor Col. Caesar Cabuhat sagte MindaNews, dass sieben Menschen im Erdrutsch ums Leben kamen. Vier Personen bleiben vermisst und zwei wurden verletzt. Sie wurden in einem nahegelegenen Krankenhaus behandelt. Er nannte acht haeuser, die total zerstoert wurden. 39 Familien wurden betroffen und erhielten sofortige Hilfe.

Quellen