Bürgermeister von JAS fordert Einwohner auf, sich von durch Erdbeben verursachter Flussstauung fernzuhalten
Die nationalen und lokalen Behörden überwachen weiterhin die durch Erdbeben ausgelöste Flussstauung in Jose Abad Santos (JAS), Davao Occidental, die eine erhebliche Bedrohung für nahe gelegene Gemeinden darstellt. JAS-Bürgermeister Jason John Joyce sagte, dass alle Einwohner, die entlang von Wasserläufen und potenziellen Überschwemmungspfaden leben, bereits als Vorsichtsmaßnahme evakuiert wurden.
Das PHIVOLCS sagte, dass das Erdbeben am 8. Juni mit einer Stärke von 7,8 eine Erdrutschung in der hochgelegenen Barangay San Isidro ausgelöst hat, die einen Fluss blockierte und einen Staudamm schuf. Seitdem hat sich Wasser hinter der Blockade angesammelt, was Bedenken aufwirft, dass ein plötzlicher Dammbruch Überschwemmungswasser flussabwärts senden könnte und die untere Barangay Nuing betrifft.
Joyce sagte in einem Radiointerview mit Energy FM Digos, dass Sicherheitsbedenken die Bemühungen zur Beseitigung der Obstruktion im Fluss behindern. Laut dem Bürgermeister ist der Einsatz von schwerem Gerät am Standort derzeit zu gefährlich, da die Bediener durch das Flussbett reisen müssten und dadurch gefährdet wären, wenn der Damm plötzlich bricht.
Der Bürgermeister sagte, dass die Behörden die allmähliche Freisetzung des Wassers hinter dem Damm in Betracht ziehen. Eine diskutierte Option beinhaltet den Einsatz von Hubschraubern, um Wasser auf die Obstruktion fallen zu lassen, um eine kontrollierte Öffnung zu schaffen und Wasser durchzulassen. Während technische Bewertungen fortgesetzt werden, rief Joyce die Einwohner auf, sich von dem Damm und nahe gelegenen Flüssen fernzuhalten.
Der Bürgermeister würdigte auch Berichte von Einwohnern, die kleine Boote verwenden, um betroffene Gebiete zu überqueren. Er sagte, dass viele auf diese Weise zurückgreifen, weil es an alternativen Routen zu ihren Gemeinden fehlt. Mittels ongoing aftershocks ermutigte Joyce die Einwohner, wachsam und hoffnungsvoll zu bleiben.
Der Bürgermeister drückte Dankbarkeit gegenüber Regierungsbehörden, privaten Einzelpersonen und humanitären Organisationen aus, die Hilfe an die Gemeinde leisten.