Gesellschaft

Bürgerallianz in Antique startet Korruptionskampagne gegen DPWH-Projekte

Eine Bürgerallianz in Antique hat eine umfassende Anti-Korruptions- und Umweltverantwortungskampagne gestartet. Sie reichte die erste Welle von Beschwerden beim Ombudsmann ein. Diese betreffen Infrastrukturprojekte des Department of Public Works and Highways (DPWH) in der Provinz im Wert von 7,3 Milliarden Pesos.

Construction Workers Standing near Concrete Mixer TrucksDragonImages
Symbolbild: Envato

Die AMLIG Antique Alliance reichte am 16. Juli 2026 strafrechtliche und disziplinarische Beschwerden gegen mehr als 20 aktuelle und ehemalige Regierungsbeamte sowie private Auftragnehmer ein. Sie wirft ihnen Unregelmäßigkeiten bei 91 DPWH-Verträgen vor, die von 2017 bis 2025 umgesetzt wurden.

Die Beschwerden betreffen fünf große Infrastrukturprojekte. Die Beschuldigten sollen gegen das Anti-Graft and Corrupt Practices Act, das Environmental Impact System, das Wildlife Resources Conservation and Protection Act, Beschaffungsgesetze und andere Umweltvorschriften verstoßen haben.

Die Beschuldigten umfassen aktuelle und ehemalige DPWH-Region-6-Direktoren, Antique-Distrikt-Ingenieure, Beamte des Department of Environment and Natural Resources (DENR), des EMB, der National Commission on Indigenous Peoples (NCIP), Beschaffungsbeamte, Projekt-Ingenieure, Mitglieder von Bids and Awards Committees sowie Führungskräfte mehrerer Bauunternehmen.

Die Allianz will die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Sie fordert eine vollständige Untersuchung durch den Ombudsmann und die Verhängung strafrechtlicher und disziplinarischer Sanktionen. Dazu gehört auch die Entlassung aus dem Staatsdienst.

Die ersten Beschwerden betreffen die Funda-Dalipe Coastal Road, die Pandan-Ibajay Road, die Maybunga-San Ramon Road, die Laua-an Ridge View to Aklan River Road sowie den Antique-Abschnitt der Panay East-West Road. Die Allianz bereitet weitere Beschwerden vor.

Die Allianz wirft den Projekten eine Reihe von Verstößen vor. Dazu gehören der Bau ohne notwendige Umweltgenehmigungen, die Aufteilung von Projekten, um umfassende Umweltverträglichkeitsprüfungen zu umgehen, sowie der Bau in ökologisch sensiblen Gebieten. Die Projekte sollen zu Umweltzerstörungen geführt haben.

Die Allianz fordert den Ombudsmann auf, die Vorwürfe zu prüfen. Sie will weitere Beschwerden einreichen, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Quellen