BSP senkt Gebühren für digitale Transaktionen
Die Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP) hat neue Regeln eingeführt, um digitale Transaktionen erschwinglicher und zugänglicher zu machen. Gleichzeitig hob die Zentralbank das Moratorium für Gebührenerhöhungen bei InstaPay- und PESONet-Transaktionen auf.
Mit der Rundverfügung Nr. 1238 vom 17. Juni führte die BSP einen neuen Preisrahmen für elektronische Zahlungsdienste ein. Dieser Rahmen schreibt vor, dass die Gebühren fair, transparent und mit den tatsächlichen Kosten abgestimmt sein müssen. Die Rundverfügung ändert den National Retail Payment System Framework und den Regulatory Framework for Merchant Payment Acceptance Activities.
Die BSP betonte, dass Gebühren für Überweisungen zwischen Banken, E-Wallets und anderen Zahlungsdienstleistern nicht wesentlich von Überweisungen innerhalb derselben Institution abweichen sollten. Diese sind oft kostenlos. Zusätzliche Gebühren sollten hauptsächlich die Kosten widerspiegeln, die an Netzwerkbetreiber wie BancNet für InstaPay und die Philippine Clearing House Corp. für PESONet gezahlt werden.
Um die Überwachung zu stärken, müssen von der BSP überwachte Finanzinstitute Kostenanalysen für ihre elektronischen Zahlungsprodukte und -dienste führen. Die Zentralbank kann diese Aufzeichnungen überprüfen und von den Instituten verlangen, Gebühren zu rechtfertigen, die sie für unangemessen hält.
Die BSP hob auch hervor, dass Gebühren für digitale Transaktionen im Allgemeinen niedriger bleiben sollten als Gebühren für manuelle oder über den Tresen getätigte Transaktionen. Dies liegt an der Effizienz und den niedrigeren Betriebskosten elektronischer Kanäle.
Gleichzeitig hob die BSP das Moratorium für Gebührenerhöhungen bei InstaPay- und PESONet-Transaktionen mit dem Memorandum Nr. M-2026-025 auf. Diese Entscheidung wurde durch die Einführung von Nullgebühren für kleine Händlerzahlungen und die neuen Preisregeln ermöglicht, die für verantwortungsvolles Marktverhalten sorgen sollen.
BSP-Gouverneur Eli Remolona Jr. erklärte, dass niedrigere Gebühren mehr Filipinos und Unternehmen dazu ermutigen werden, digitale Transaktionen zu nutzen und davon zu profitieren. Die BSP sieht dies als Schritt, um digitale Transaktionen noch mehr in den Mainstream zu bringen.
Die BSP stellte fest, dass ihre Umfrage über die Verbrauchererwartungen im vierten Quartal 2025 ergab, dass jeder dritte Filipino hohe Gebühren als großes Hindernis für die häufigere Nutzung digitaler Zahlungen ansieht.
Finanzminister Frederick Go unterstützte ebenfalls die Reduzierung der Intra-Netzwerk-Transaktionsgebühren. Er verwies auf die jüngsten Initiativen der Landbank, die InstaPay-Gebühren von 15 auf 8 Pesos zu senken und Gebühren für ausgewählte Online-Zahlungen der Regierung zu erlassen.