BSP: Banken und E-Wallets müssen bis zum 4. Juli Gebühren senken
Banken, E-Wallet-Anbieter und andere überwachte Finanzinstitute müssen bis zum 4. Juli den neuen Regeln der Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP) folgen. Diese Regeln sollen die Gebühren für digitale Überweisungen senken. Das sagte der stellvertretende Gouverneur der BSP, Mamerto Tangonan.
Die neuen Vorschriften der BSP, die in der Circular No. 1238 festgelegt sind, sollen die Gebühren für elektronische Zahlungen senken. Diese Regeln gelten für traditionelle Banken, Zahlungsdienstleister und E-Wallet-Anbieter wie GCash und Maya.
Die BSP will erreichen, dass Überweisungen innerhalb desselben Instituts, sogenannte On-Us-Transaktionen, kostenlos bleiben. Überweisungen zwischen verschiedenen Instituten, Off-Us-Transaktionen, sollen nur die Switch-Gebühr von etwa 1,50 Peso kosten. Das sagte Tangonan.
Die BSP will verhindern, dass eine Art von Überweisung die andere subventioniert. Das bedeutet, dass die Gebühren für Off-Us-Transaktionen nicht höher sein dürfen als die für On-Us-Transaktionen plus der Switch-Gebühr.
Die BSP will die Nutzung digitaler Zahlungen fördern. Dazu sollen die Gebühren gesenkt werden. Tangonan nannte hohe Gebühren als eine Barriere für die Nutzung digitaler Zahlungen.
Die BSP will auch die Akzeptanz digitaler Zahlungen bei Händlern erhöhen. Dazu sollen die Anforderungen für die Registrierung von Händlern vereinfacht werden. Das soll mehr kleine Unternehmen in das digitale Zahlungssystem bringen.
Einige Finanzinstitute haben bereits begonnen, die Gebühren zu senken oder ganz zu streichen. Dazu gehören Landbank, BPI und RCBC. Die BSP hatte während der Pandemie ein Moratorium für Gebührenerhöhungen verhängt.
Die neuen Regeln sollen sicherstellen, dass die Gebühren für elektronische Zahlungen fair und marktgerecht sind. Die BSP will, dass die Gebühren nur dann steigen, wenn die Institute sie rechtfertigen können.