Gesellschaft

Brigada Eskwela 2026: Finanzierungslücken trotz bayanihan

Der Start der Brigada Eskwela 2026 hat eine erneute Debatte unter Lehrern, Eltern und Bildungsbehörden über die Finanzierung der Vorbereitungen an öffentlichen Schulen ausgelöst.

Enthusiastic Volunteers Cleaning in Sunny Urban Parkpaegagz
Symbolbild: Envato

Die Kampagne soll den Geist des bayanihan fördern. Viele erkennen jedoch, dass die Umsetzung von Brigada Eskwela aufgrund der begrenzten Mittel für Instandhaltung und Betriebskosten schwierig bleibt.

Das DepEd betonte in der DepEd-Mitteilung Nr. 027, dass verpflichtende finanzielle Beiträge verboten sind. Die Teilnahme an Brigada Eskwela darf keine Voraussetzung für die Einschreibung von Schülern oder die Herausgabe von Schulunterlagen sein.

Trotz dieser Richtlinie bleibt unklar, wie Schulen grundlegende Bedürfnisse wie Farbe, Reinigungsmaterialien und Wartungsarbeiten decken sollen, wenn die staatliche Finanzierung nicht ausreicht.

Viele Lehrkräfte übernehmen daher die Kosten aus eigener Tasche. Vanessa Flores, Englischlehrerin an der Mactan National High School, sagte, dass Lehrer selten nur auf das Schulbudget setzen.

Flores nutzt oft ihre eigenen Zuwendungen, um Lehrmaterialien zu kaufen. Das Schulbudget sei oft für größere Projekte und strukturelle Reparaturen reserviert.

Michel Along, ein Lehrer an der Mactan National High School, sagte, dass der Mangel an ausreichender staatlicher Finanzierung Schulen dazu zwingt, auf die Großzügigkeit von Eltern und privaten Organisationen zu setzen.

Eltern äußerten unterschiedliche Reaktionen auf die Erwartungen, zu Brigada Eskwela beizutragen. Einige Eltern bevorzugen es, ihre Zeit zu spenden, anstatt Geld zu geben.

Evelyn Garong, eine Mutter, sagte, dass echte Unterstützung durch aktive Teilnahme und nicht durch finanzielle Beiträge gezeigt werden sollte.

Die Diskussion über Brigada Eskwela zeigt die Spannung zwischen dem Ideal des bayanihan und der Realität der begrenzten staatlichen Finanzierung. Schulen müssen sichere Lernumgebungen schaffen, ohne zusätzliche Belastungen für Lehrer und Eltern.

Quellen