Gesellschaft

BPI hebt Gebühren für Online-Überweisungen auf

Die Bank of the Philippine Islands (BPI) hat angekündigt, die Gebühren für Online-Überweisungen dauerhaft zu streichen. Ab dem 1. Juli werden keine Gebühren mehr für Transaktionen über InstaPay oder PESONet erhoben.

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Symbolbild: Envato

InstaPay ermöglicht Echtzeit-Überweisungen zu anderen Banken und E-Wallets. PESONet-Transaktionen sind nicht dringende, höherwertige Überweisungen, die in geplanten Bankzyklen während der Bankarbeitstage abgewickelt werden. Bislang kosteten InstaPay-Überweisungen bei BPI 10 Peso und PESONet-Überweisungen 50 Peso.

Die Initiative deckt Transaktionen ab, die über die BPI-App, BPI Online, VYBE, BanKo und BizKo durchgeführt werden. TG Limcaoco, Präsident und Geschäftsführer der BPI, erklärte, dass die Maßnahme den Alltag der Kunden vereinfachen soll.

Kunden müssen lediglich die neueste Version der BPI-App installieren, um kostenlose Online-Überweisungen durchzuführen. Die Entscheidung der BPI wurde von den Kunden positiv aufgenommen. Viele Nutzer äußerten den Wunsch, dass auch andere Banken diesen Schritt nachvollziehen.

Ein Nutzer schrieb auf X, dass alle Banken die Gebühren streichen sollten. Ein anderer Nutzer zeigte sich überrascht, dass eine traditionelle Bank in den Philippinen diesen Schritt gegangen ist und hoffte, dass dies ein Beispiel für andere Banken setzt.

Ein weiterer Nutzer kritisierte die Philippine National Bank (PNB), die höhere Gebühren für InstaPay- und PESONet-Überweisungen erhebt. Die Gebühren der PNB liegen zwischen 15 und 50 Peso für InstaPay und zwischen 30 und 50 Peso für PESONet.

Ein anderer Nutzer bedankte sich bei der BPI und hoffte, dass auch andere Banken folgen werden. Ein weiterer Nutzer fragte, warum die Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP) nicht eine einheitliche Regelung für alle Banken einführen kann.

Die BSP hatte zuvor in einem Rundschreiben Banken und E-Wallets angewiesen, eine „angemessene und faire, marktbasierte Preisgestaltung“ für elektronische Überweisungen zu übernehmen. BSP-Gouverneur Eli Remolona Jr. betonte, dass niedrigere Gebühren mehr Filipinos und Unternehmen dazu ermutigen, digitale Transaktionen zu nutzen.

Die BSP sieht dies als Schritt, um digitale Transaktionen noch mehr in den Mainstream zu bringen. Eine höhere Akzeptanz kann zudem die Effizienz im Zahlungssystem verbessern und die Kosten für alle senken.

Die Änderung folgt einer Umfrage aus dem späten Jahr 2025, bei der ein Drittel der Filipinos hohe Gebühren als Hauptgrund für die Ablehnung digitaler Zahlungen nannte.

Quellen