Sicherheit

Bombendrohung an Masbate National Comprehensive High School: Polizei ermittelt

Eine Bombendrohung gegen die staatlich betriebene Masbate National Comprehensive High School (MNCHS) in Masbate City am Sonntagnachmittag, dem 5. Juli, hat zu Notfalldurchsuchungen durch die Einheit für Sprengstoff und Sprengstoffdisposal geführt. Die Behörden erklärten die Drohung später als Bluff.

Nachrichtenbild
Bild: PIA

Die MNCHS-Verwaltung bestätigte in einer Stellungnahme, dass auf den beiden Schulcampi keine improvisierten Sprengkörper gefunden wurden. Die Campi wurden gegen 18 Uhr für sicher befunden. Die Drohung war als Kommentar und Direktnachricht auf der offiziellen Facebook-Seite der Schule im Barangay Centro eingegangen.

Personal der Provinzialen Einheit für Sprengstoff und Sprengstoffdisposal und der Hundeeinheit führte eine gründliche Inspektion der Schulgrundstücke durch, um nach Sprengkörpern oder verdächtigen Gegenständen auf den Haupt- und Nebencampi zu suchen.

Die MNCHS-Behörden haben offiziell bei der Regionalen Einheit für Cyberkriminalität 5 beantragt, das Facebook-Konto zu untersuchen, das die Bombendrohung gepostet hat. Laut dem Anti-Bomb Joke Law in den Philippinen kann jeder, der Bombenwitze macht oder falsche Bombendrohungen böswillig verbreitet, bis zu fünf Jahre Haftstrafe erhalten.

Nachrichtenbild
Bild: PIA

Trotz des Vorfalls beschloss die MNCHS, den Unterricht am Montag fortzusetzen. Die Masbate-Polizei hat jedoch die Sicherheitsmaßnahmen an den MNCHS-Campi, die über 10.000 Schüler besuchen, erhöht und zusätzliche Polizisten eingesetzt, um neben dem Sicherheitspersonal der Schule zu arbeiten.

Im benachbarten Camarines Norte wurden aufgrund einer 'Sicherheitsbedrohung gegen Bildungseinrichtungen' am Sonntag alle Schulklassen für Montag abgesagt, wie Gouverneur Ricarte Padilla in einer Stellungnahme mitteilte. Er bat die Öffentlichkeit, ruhig zu bleiben und sich weiter über die lokalen Regierungsquellen zu informieren.

Quellen