BOI: Investitionen im ersten Halbjahr 2026 um 20,82 Prozent gestiegen
Die Investitionen, die durch das BOI im ersten Halbjahr 2026 genehmigt wurden, stiegen um 20,82 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden Projekte im Wert von 461,84 Milliarden Peso genehmigt. Diese Investitionen sind auf 124 Projekte verteilt und sollen 14.415 direkte Arbeitsplätze schaffen.
Renewable-Energy-Projekte machten erneut fast drei Viertel der gesamten Investitionen aus. Sie summierten sich auf 343,47 Milliarden Peso und machten 74,25 Prozent der ersten Halbjahres-Gesamtinvestitionen aus. Das Department of Trade and Industry (DTI) erwartet, dass sich die Investitionen in Zukunft von erneuerbaren Energien hin zu anderen Sektoren verschieben.
Andere Sektoren wie Immobilien, Luft- und Wassertransport, Bergbau und Tourismus folgten mit deutlich geringeren Investitionen. Immobilienaktivitäten rangierten mit 36,55 Milliarden Peso auf dem zweiten Platz, gefolgt von Luft- und Wassertransport mit 36,25 Milliarden Peso.
Der BOI-Managing Head und Handels-Unterstaatssekretär Ceferino Rodolfo erklärte, dass die Zunahme der Investitionsgenehmigungen das anhaltende Vertrauen der Investoren widerspiegele. Reformen wie das CREATE MORE-Gesetz und der Strategic Investment Priority Plan der Marcos-Regierung sollen das Land als bevorzugten Standort für strategische und arbeitsplatzschaffende Investitionen positionieren.
Inländische Investoren machten den größten Teil der genehmigten Projekte aus, mit 447,32 Milliarden Peso oder 96,86 Prozent der Gesamtinvestitionen. Ausländische Investitionen beliefen sich auf 14,16 Milliarden Peso. Singapur war mit 3,15 Milliarden Peso der größte ausländische Investor, gefolgt von China mit 1,13 Milliarden Peso und den Vereinigten Staaten mit 1,06 Milliarden Peso.
Handelsministerin Cristina Roque betonte, dass die Leistung des BOI im ersten Halbjahr das anhaltende Vertrauen der Investoren in die wirtschaftlichen Reformen des Landes widerspiegele. Das Land habe kürzlich den Status eines oberen mittleren Einkommens erreicht. Der Fokus liege nun darauf, diese Investitionszusagen in laufende Projekte umzuwandeln, die qualitativ hochwertige Arbeitsplätze schaffen und langfristige Chancen für die Filipinos bieten.